Freitag, 18. April 2014

Aus dem Bilderpool: Petter Winnberg

Das folgende Bild wollen wir euch nicht vorenthalten - auch wenn es nicht in diesem Projekt entstanden ist. Es zeigt Petter Winnberg von der Band Amason beim Way Out West 2013 in Göteborg, Schweden, fotografiert von unserem schwedischen Kollegen Kim Metso.

Petter Winnberg von der Band Amason beim Way Out West 2013
(Foto: Kim Metso , CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Für Wikipedianer: Das Bild ist unser heutiges Bild des Tages - falls ihr regelmässig jeden Tag ein neues cooles Konzertbild auf eurer Benutzerseite haben wollt, könnt ihrt euch das Bild des Tages aus dem Festivalsommer einbauen und werdet täglich versorgt.

Donnerstag, 17. April 2014

Appen musizierte ...

Seit 1990 findet in Appen, einer kleinen Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, nördlich von Hamburg eine der größten Benefizveranstaltungen Deutschlands statt: Appen musiziert. Das von der Freiwilligen Feuerwehr organisierte Treiben lockt mittlerweile mehrere Tausend Besucher an und konnte so über die letzten 14 Jahre einen Gesamtbetrag von über 5,5 Millionen Euro sammeln, die zu Gunsten schwerstkranker Kinder in Deutschland gespendet wurden.

Dabei gelingt es den Veranstaltern jedes Jahr auf neue, eine interessante musikalische Mischung auf die Beine und Bühne zu stellen und die Liste der Musiker, die mittlerweile teilgenommen haben, wird jährlich länger. 2014 war auch ein Fotograf des Festivalsommers in Appen zugegen - und kam mit einem Satz guter Bilder von bekannten Stars wie etwa dem Komiker Dirk Bielefeldt, bekannt als Polizist Herr Holm, dem Schlagersänger Chris Andrews sowie der Band Marquess zurück. Doch auch weniger prominente Auftritte bestimmen die Stimung in Appen, etwa die der Truppe der heimischen Musikschule, des hamburger Gospelchores Gospeltrain oder der CCR Revival Band.

Gospeltrain (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


Dirk Bielefeldt (Herr Holm) (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Chris Andrews (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


Das Team vom Festivalsommer wünscht den Veranstaltern auch in Zukunft viel Erfolg - Danke für eure Initiative!

Sonntag, 6. April 2014

Festivalsommer auf den 60. Internationalen Kurzfilmtagen

Vom 1. bis 6. Mai finden in Oberhausen die 60. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen statt - und der Festivalsommer ist dabei. Damit verlassen die Fotografen erneut die festgetretenen Pfade der reinen Konzertfotografie und begeben sich in den Bereich des Films.


Die Kurzfilmtage präsentieren mehr als 430 Kurzfilme aus etwa 60 Ländern innerhalb der 6 Tage in mehreren Spielorten, zudem werden mehrere international bedeutende Filmpreise für Kurzfilme vergeben, darunter den Großen Preis von Oberhausen, den ARTE Award für einen europäischen Kurzfilm sowie den 3sat Promotional Award. Auch der MuVi Award für das beste deutsche Musikvideo wird vergeben, für das insgesamt 12 Musikvideos nominiert sind und für die Internetbesucher abstimmen können. Daneben locken mehrere Podiumsdiskussionen, Seminare und andere Schwerpunkte, bei denen der ein oder andere Promi der Szene auftauchen sollte.

Einzelne Profile widmen sich vier bekannten Darstellern und Filmemachern der internationalen Kurzfilmszene. Darunter befinden sich die Österreicherin Mara Mattuschka, der Südafrikaner Aryan Kaganof, der Pole Wojciech Bąkowski sowie Deimantas Narkevičius aus Litauen.


Viele weitere Informationen finden sich natürlich auf der Homepage http://www.kurzfilmtage.de/.

Samstag, 5. April 2014

Eine Bitte an unsere Leser

Heute vor 20 Jahren, am 5. April 1994, starb das Idol einer gesamten Generation, der sogenannten Generation X: Kurt Cobain.

Geboren wurde Cobain am 20. Februar 1967 in Aberdeen, in der Nähe von Seattle. Dort verbrachte er ein Großteil seiner Kindheit, bis er mit 18 Jahren die Schule abbrach und nach Olympia zog. Ab 1986 trat er mit Krist Novoselic, den er bereits im Jahre 1982 kennenlerne, in verschiedenen Bands auf, aus denen 1987 Nirvana entstand. 1989 lernte er Courtney Love kennen, mit der er 1992 heiratete und eine Tochter bekam.
Mit Nirvana veröffentlichte Cobain, deren Frontman er war, 4 Studioalben. Große Bekanntheit erlangte die Band 1991 mit dem Album Nevermind und der Single Smells Like Teen Spirit. Allerdings bekam Cobain dieser Erfolg nicht. Er nahm mehr und mehr Drogen, überwiegend Heroin. Nach dem Erfolg des Album Nevermind wurde der Drogenmissbrauch exzessiver. Im März 1994 wurde er, im Koma liegend, in ein Krankenhaus in Rom, mitten auf einer Tour zu ihrem neuen  Album, eingeliefert. Die Mediziner konstatierten einen Suizidversuch durch Einnahme von Beruhigungsmitteln. Auf drängen seines nähren Umfeldes machte er in Kalifornien einen Drogenentzug in einer Klinik. Von dort floh er jedoch und tauchte unter. Am 8.April 1994 fand ein Elektriker Kurt Cobains Leiche in seinem Haus. Er hatte sich eine Überdosis Heroin gespritzt und sich mit seiner Flinte in den Kopf geschossen.

Der Festivalsommer möchte Artikel von Musikern und Bands bebildern. Auch die Artikel von Nirvana und ihren Mitgliedern (Krist Novoselic und Kurt Cobain) sind nur sehr schlecht oder gar nicht bebildert. Neue Fotos von Kurt Cobain zu machen geht (leider!) nicht. Deshalb möchten wir euch, unsere Leser, bitten, einfach mal zu Hause in eurer Schublade zu schauen, ob ihr Bilder von Nirvana, Kurt Cobain oder Krist Novoselic habt und diese hochladen möchtet.  Wir würden uns sehr freuen, wenn das ein oder andere neue Bild in der Wikipedia zu sehen wäre.

Freitag, 4. April 2014

Fotograf auf Rockfestivals macht ja schon Spaß

Ja, diese Erkenntnis erlangte ich am letzten Wochenende auf dem Openin Festival in Mannheim. Bis dahin fotografierte ich eher DJ's auf der Winterworld, auf der Sysndicate oder der Nature One. Auf einem Rockfestival war ich bisher aber noch nicht.Während die DJ's a la Paul van Dyk ab und an mal einen Arm heben, vielleicht auch (mit etwas Glück) beide, kann man auf auf Technoveranstaltungen nicht alzu viel verpassen. Dafür aber umso mehr auf Festivals mit Bühnenshows und Bands. Stagediving, Rumgehüpfe und Bengalos können schon einmal zu Frust führen, wenn man die Kamera (leider!) nicht griffbereit hat oder gerade (weil ja eben noch das Licht zu dunkel war) einen höheren ISO-Wert eingestellt hat. Und so freut man sich dann doch zu Hause bei Sichtung der Bilder, wenn man den ein oder andere Hüpfer oder Bengalo eingefangen hat.
File:Heisskalt (90).JPG
Heisskalt (Foto: Wikipedia / JoeJoeJoe93, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

File:Kraftklub (366).JPG
Felix Krummer von Kraftklub (Foto: Wikipedia / JoeJoeJoe93, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

Mittwoch, 2. April 2014

Aus dem Bilderpool

Bis uns die Frühjahrsfestivals mit hoffentlich vielen frischen Bildern unter freier Lizenz neues Material bringen, gibt es immer mal wieder große und kleine Schätze aus dem Bilderpool des letzten Jahres. Diesmal Beginner beim Chiemsee Reggae Summer im August 2013:

Beginner auf dem Chiemsee Reggae Summer Festival 2013
(Foto: Wikipedia / Tobias Klenze, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Dienstag, 1. April 2014

Aperitif zur Festivalsaison: CULTS auf Tour im April


Der entspannte Indie-Pop von Cults scheint direkt aus den Sixties in unsere Zeit geschossen worden zu sein. Der verhangene Girlgroup-Sound erinnert an Frauenbands, deren Namen mit The begann und auf ...ettes endete. Und es ist doch anders: Die Beats sind moderner, die Bassläufe sind an tanzbaren Vorbildern geschult. Das Duo Brian Oblivion und Madeline Follin, die zusammen Cults bilden, sendet ganz andere Signale auf ihrer neuen Platte „Static“. Das klingt mal rockiger wie auf der Vorabsingle „I Can Hardly Make You Mine“, von der Oblivion sagt, der Titel klinge wie ein verloren gegangener Song von Otis Redding. Oder es strahlt Coolness aus wie auf „High Road“, der zweiten Auskopplung. Wie abgefahren die Album-Produktion gewesen sein mag, kann man an zwei Details erkennen: Zum einen haben die beiden an „Static“ gearbeitet, nachdem sie sich, die einst ein Paar waren, getrennt haben. Und zum anderen haben sie zur Inspiration immer wieder das Licht im Studio gelöscht und sich vom Glimmen kaputter Fernsehgeräte inspirieren lassen. Das Ergebnis gibt dem Duo allerdings recht: Cults betreiben ihre Musik auf absolut subversive Weise. Der süße Sound, die sanfte Indie-Attitüde legen sich über ein widerborstiges Konzept und Texte, die man nur schwer der Leichtigkeit von Pop zusprechen würde. Live kommen Oblivion und Follin mit einer kompletten Band auf Tour, die ihre musikalischen Vorstellungen auch auf der Bühne umsetzbar macht.
  


Cults spielten am 1. April in München in der Kranhalle und am 2. April in Berlin im Lido - in München war ein Fotograf des Festivalsommers vor Ort (Bilder folgen).