Montag, 29. Juni 2015

Festivalankündigung: Trailer UTOPIAISLAND 2015

Trailer UTOPIAISLAND 2015 ist Online


Aber bevor ich diesen hier zeige wollte ich nochmal den meiner Meinung nach wunderbaren Festvial-"Aftermovie" von 2014 zeigen. 
Wer danach sagt, das ist ja alles Wunderbar is nen guter Film, aber mit nem guten Macher sieht alles schön aus, dem kann ich sagen, das Festival und die Stimmung war wirklich so gut. Woher ich das weiß....3 mal bin ich auch auf dem Video zu sehen, wo genau verrate ich natürlich nicht,  aber es war wirklich ein geiles Festival und so darf man getrost davon ausgehen, auch 2015 wird ein Fest werden werden.









Webseite und Infos:
http://www.utopia-island.de/

Samstag, 20. Juni 2015

40 Jahre KARAT: Das EINZIGE Jubiläumskonzert

Special Guests: Matthias Reim, Gregor Meyle, Ute Freudenberg

Bild: Patrick Baumbach / Wikipedia
Am Samstag, den 20. Juni 2015, feiert die legendäre deutsche Rockband KARAT ihren 40. Geburtstag in der Waldbühne Berlin. Unter freiem Himmel am fast längsten Tag des Jahres geben sie für ihre Fans ihr einziges Jubiläumskonzert und lassen 40 Jahre Bandgeschichte in einer emotionalen Zeitreise Revue passieren. Langjährige Musikerfreunde und schicksalshafte Wegbegleiter werden auf die Bühne geladen. Und natürlich stellen KARAT die Songs ihres neuen Albums vor, das im April 2015 bei Electrola erscheint.

Eine Band, die mit markanter Musik- und Textpoesie tiefe Gefühle weckt, eine ostdeutsche Band, die Großes erreicht und mit ihren Liedern Deutschland vereint hat, als es lange noch getrennt war. Mal rockig-röhrig, mal lyrisch-leise – doch immer mitreißend und berührend. Eine Band, die niemals stillsteht, sich auf das Alte besinnt, authentisch bleibt, jedoch immer wieder Neues kreiert - das ist KARAT.

Der Wikipeida Festivalsommer wird heute Abend dabei sein.

Montag, 15. Juni 2015

AIRBEAT-ONE Dance Dance Festival 2015

Zum 14. Mal steigt vom 16. bis 19. Juli 2015 das Airbeat-One Dance Festival auf dem Flugplatz Neustadt-Glewe. Das größte elektronische Musikfestival in Norddeutschland präsentiert über 120 Acts auf vier großen Bühnen. Mit Afrojack, Alesso, Armin van Buuren, Axwell & Ingrosso, Dimitri Vegas & Like Mike, Fedde Le Grand, Martin Garrix, Nicky Romero, Steve Aok und Zedd trifft sich das „Who’s Who“ der globalen EDM-Szene in Mecklenburg-Vorpommern.



Actionreiches Sideprogramm mit Night of Freestyle Festival Show, Bungee Jumping, Riesenrad, Wasserrutsche, Autoscooter, Sky Dance und Beachvolleyball

Doch auch das Sideprogramm verspricht spektakulär zu werden und wird die Besucher an den drei Festivaltagen begeistern. Ein actiongeladenes Highlight bietet die „Night of Freestyle" – Festival Show. Einige der besten NOF Extremsportler kommen nach Neustadt-Glewe und präsentieren waghalsige Mountainbike und BMX Stunts. Donnerstag, Freitag und Samstag springen sie Double Backflips, Tailwhips,Cash Rolls, Frontflips u.v.m. auf einem eigens errichteten Parcours und promoten damit die große Herbst- und Winter-Tour der Night of Freestyle.

Die passende Musik zu den Tricks serviert ein Live-DJ. Auch das Freizeitangebot rund um das Festival wird 2015 erweitert. Bereits im letzten Jahr stürzten sich die Besucher und sogar Steve Aoki beim Bungee Jumping 60 Meter in die Tiefe. Im Riesenrad hatte man den besten Blick über das komplette Festivalgelände. Beides ist auch dieses Jahr wieder mit dabei. Hinzu kommen mit einer großen Wasserrutsche, einem Autoscooter sowie dem Sky Dance, Europas höchster Kettenflieger weitere Highlights hinzu. Außerdem ist ein Beachvolleyballturnier am Neustädter See in Planung.

Den visuellen Eyecatcher bildet auch 2015 wieder die Mainstage. Diese wird im Vergleich zum Vorjahr nochmals verdoppelt und bietet somit noch mehr Platz für spektakuläre Licht-, Laser-, Pyro- und LED-Effekte. Die Gäste erwartet eine Show der Superlative, die es so in Deutschland noch nicht gab und die in einem überragenden Höhenfeuerwerk in der Samstagnacht mündet.

Weitere Informationen:
http://www.airbeat-one.de/

Donnerstag, 11. Juni 2015

Blackfield Festival 2015

Vom 12. bis 14. Juni ist das Ruhrgebiet zum achten Mal das Zentrum der Schwarzen Szene. In der atemberaubenden Location des Amphitheaters im Nordsternpark in Gelsenkirchen trifft sich, was Rang und Namen hat.



Dies schreibt der Veranstalter:

"Mit ihrem aktuellen Album SCHOCK eroberten sie eiskalt die Chartspitze und einige dürften sie in den vergangenen Tagen auf der Bühne erlebt haben – die Rede ist von dem diesjährigen Headliner: EISBRECHER. Lieder wie „Schwarze Witwe“, „This is Deutsch“, „Verrückt“, „Miststück“ oder „Zwischen uns“ werden somit im Amphitheater auf einem eiskalten Silbertablett serviert und bilden einen der Höhepunkte des Blackfield Festivals 2015.

Die Horrorpunks SILENT HORROR haben sich bedauerlicherweise aufgelöst, doch mit FRANK THE BAPTIST können wir einen würdigen Ersatz anbieten. Außerdem konnten HERZFEIND verpflichtet werden, um dem Blackfield-Publikum ihre Auffassung musikalischer Provokation zu präsentieren. Das Geheimnis um den Gewinner des BATTLE OF THE BANDS – Contests des SONIC SEDUCER – Magazins kann ebenfalls gelüftet werden. XIPHEA werden das Blackfield Festival 2015 eröffnen!"

www.blackfield-festival.de

M’era Luna 2015

Alljährlich am zweiten Augustwochenende ruft es weit hinaus aus Hildesheim und die Schwarze Szene hört den Ruf. Das M’era Luna auf dem Gelände des Flugplatzes Hildesheim, eines der größten Festivals für Fans von Dark Wave, Alternative, Gothic Rock, Synth Pop und artverwandten Musikrichtungen zieht bis zu 23.000 Besucher an.

Und am 8. und 9. August 2015 ist es wieder so weit. Das Line-Up steht seit einigen Monaten fest. Abwechslungsreich wie immer gibt es von Mittelalter-Rock bis EBM für jeden Geschmack etwas.


Und hier das komplette Line-Up:
NIGHTWISH + ASP + ROB ZOMBIE + EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN
BLUTENGEL + PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB
MONO INC.SALTATIO MORTIS + APOPTYGMA BERZERK
L’ÂME IMMORTELLEANNE CLARK + SUICIDE COMMANDO
JOACHIM WITT + DEATHSTARS + TANZWUT + ROTERSAND
IN STRICT CONFIDENCE + LORD OF THE LOSTNACHTMAHR
DOPE STARS INC. + AESTHETIC PERFECTION + ASSEMBLAGE 23
TYING TIFFANY + MERCIFUL NUNS + MELOTRON
ABSOLUT BODY CONTROL + OST+FRONT + COPPELIUS
UNZUCHT + FROZEN PLASMA + TYSKE LUDDER + VERSENGOLD
THE OTHER + SCHWARZER ENGEL + SPIELBANN + NACHTGESCHREI
Die Running Order steht derzeit noch nicht fest, aber Bands wie Mono Inc., ASP oder Nightwish dürften zu den Headlinern zählen. Mono Inc. veröffentlichten in diesem Jahr erst ihr neuestes Album Terlingua und sind nun auf diversen Festivals damit unterwegs. Auch Nightwish sind mit ihrem dieses Jahr erschienene Album Endless Forms Most Beautiful angetreten. 

Und nicht zu vergessen die angekündigten Lesungen von ASP & Kai Meyer, Markus Heitz, Christian von Aster und David Grashoff.

Weitere Informationen:

Montag, 8. Juni 2015

Festivalkritik: Rockavaria 2015



... ein Festival für München oder so…

Blick auf die Mainstage im Olympiastadion

Mit reichlich Vorschusslorbeeren und einem rocklastigen Lineup der Superlative schickte die Deutsche Entertainment AG, kurz DEAG, am vergangenen Wochenende bei bestem Wetter ihr neues Festival „Rockavaria“ in München an den Start.
Endlich wieder ein Festival für und in München, endlich sollte nun der seit Jahrzehnten vorhandene weiße Fleck auf der Festivalkarte getilgt werden. Doch was ist nach dem 3 Tage dauernden Feuerwerk der Konzertgrößen geblieben? Zeit Bilanz zu ziehen und die zeigt vor allem eins, das Rockavaria ist eben alles nur leider kein Festival, darf aber trotzdem wieder kommen.

Aber ein Festival, muss das Rockavaria auch nicht sein. Hand aufs Herz, braucht es wirklich Zelte, Augenringe und schlammverkrustete Kleidung für guten oder authentischen Musikgenuss? Ein klares „natürlich nicht“ und so hat das Rockavaria abseits der unweigerlich stattfindenden Festivaldiskussion, neben weiteren Kritikpunkten auch ganz klar viele Pluspunkte und positive Resonanz sammeln können.

Wer das Provisorium der Organisation eines klassischen Festivals kennt, der weiß  durchaus die Vorteile einer vorhandenen Infrastruktur zu schätzen. Stichwort Schlammpfade und Dixiklo-Burgen, Dinge die man keinesfalls vermisst. Auch muss hier nochmal erwähnt werden, der Eintausch der Eintrittsbändchen hat gerade 5min gedauert. Das ist in meiner Festivalhistorie Rekord, wovon sich altgediente Festivals durchaus mal eine Scheibe abschneiden dürfen.

gesperrtes Theatron
Aufgeteilt in drei Stages konnte man sich zwischen Seebühnen-/Hallenkonzert oder Stadionatmosphäre entscheiden. Wieso man dabei aber das durchaus sehr begrenzte Theatron incl. eines Stehverbots als dritte Location genutzt hat, anstatt eine Bühne am Coubertinplatz, ähnlich wie beim „Energy in the Park“ aufzubauen, blieb ein Rätsel.
So war dann eben dieser Platz leider auch nur eine lieblose Durchgangsstation mit den üblichen Fress-/ und Saufbuden. Da wäre mehr drin gewesen. Insgesamt fehlte dem Rockavaria grundsätzlich überall ein wenig Liebe zum Detail.




Blick auf die Sitzplätze im Stadion kurz vor Metallica
Was sehr gut gefiel war die insgesamt sehr unaufgeregte Art des Rockavaria. Trotz einer Größe von 45.000 Zuschauern pro Tag konnte es mit seiner Gemütlichkeit die vollkommen entspannten Besucher überzeugen. Von Hektik auf dem Gelände oder den Bühnen war keine Spur. So konnte man ohne den üblichen Stress eines Festivals die Musik genießen und darauf kommt es schlussendlich an. 
 Hier spielte das Rockavaria auch seine eigentliche Stärke, ein mit ausgezeichnetem Blick für das Detail zusammengestellte Line-Up, aus. Neben den Headlinern überzeugten auch die Co-Headliner und supporting Acts durchweg mit guten Auftritten. Das ist auch nicht immer so. Mit Metallica setzte das Rockavaria dann zum Abschluss noch ein sprichwörtlich lautes Ausrufezeichen.

So bleibt abschließend der Eindruck, dass zwar noch Luft nach oben vorhanden ist, der Veranstalter aber im durchaus schwierigen Münchner Umfeld schon einmal vieles richtig gemacht hat. Wenn er dann auch aufhört Sitzplätze im Stadion ohne Zutritt zum Stehbereich für den gleichen Preis zu verkaufen obwohl der vornehmliche Mehrwert der Reservierung weder die schlechte Sicht, noch den schlechten Sound und schon gar nicht die notorisch unbequemen Retro 70ziger Jahre Sitzschalen rechtfertigen, dann darf das Rockavaria gerne wieder kommen.

PPP / VP