Montag, 23. Mai 2016

Ankündigung: Das M'era Luna Festival 2016 am 13. und 14. August

Am 13. und 14. August 2016 findet an altbekannter Veranstaltungsstätte auf dem Flughafen Hildesheim-Drispenstedt das M’era Luna Festival 2016 statt. Das Line-Up ist seit einer Weile komplett. Mit einer letzten Bandankündigung komplettierte Veranstalter FKP Scorpio das Line-Up für das M'era Luna Festival 2016 am 10. Mai. Neben Within Temptation und The Sisters Of Mercy, die bereits als Headliner bekannt gegeben wurden, gibt es mit diversen weiteren Acts ein facettenreiches Musikspektrum, das für jeden Anhänger der schwarzen Szene einen Leckerbissen parat hält! An der Spitze stehen mit Eisbrecher wahre Pioniere der Neuen Deutschen Härte, die mit ihrem aktuellen Album "Schock" einen sensationellen Einstieg auf Platz 2 der Deutschen Albumcharts feierten. Das M'era Luna Publikum darf sich auf ein wahrhaft gewaltiges Liveerlebnis freuen, wenn das Quintett rund um Sänger Alexander „Alexx“ Wesselsky die Bühnenbretter entert! Des Weiteren gibt es mit Hämatom und Heldmaschine hochkarätigen Nachwuchs der härteren Gangart zu bestaunen. Auch Freunde der elektronischen Einflüsse kommen nicht zu kurz und dürfen sich auf Auftritte von Chrom und Me The Tiger freuen. Abgerundet wird die Musikauswahl durch Bands wie Vlad in Tears, dem opulent-eingängigen Gothic Metal von Aeverium, die 2014 den M'era Luna Newcomer-Wettbewerb gewonnen haben, und dem vor Hits strotzenden Dark Rock von Erdling.

Sängerin Sharon den Adel von Within Temptation


Alle bisher bestätigten Bands:


In Extremo


Kombitickets für das M’era Luna sind für 94,- € inkl. VVK-Gebühr und 5,- € Müllpfand erhältlich. Die Tickets sind online über meraluna.de und eventim.de oder telefonisch unter 0180 6-853 653 (0,20€/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60€/Anruf) zu bestellen. Besucher, die in einem Wohnmobil, Wohnwagen oder ähnlichem Gefährt anreisen, benötigen zur Zufahrt zum eigens reservierten WoMo-Parkplatz eine WoMo-Reservierung. Diese gibt es ausschließlich online über die Festivalseite und beim telefonischen Kartenservice und sie kostet 10,- € pro Fahrzeug.

Benni Cellini von der Letzten Instanz


Das M’era Luna ist jedes Jahr wieder Treffpunkt für die schwarze Szene aus ganz Europa, um ein friedliches und entspanntes Wochenende mit alten und neuen Freunden zu verbringen. Neben den immer hochkarätigen Headlinern gehören die besondere Atmosphäre, die kurzen Wege, der Mittelaltermarkt oder auch die extravagante Modenschau zu den Hauptanziehungspunkten für Besucher aus aller Welt. Um die 40 nationale und internationale Bands, ein umfangreiches Rahmenprogramm, Diskonächte mit Szene-DJs oder zahlreiche Verkaufsstände ziehen alljährlich 25.000 extravagant gekleidete Fans aus aller Welt an.

Apocalyptica


Offizielle Seite

Sonntag, 22. Mai 2016

Festivalbericht: Das Dark Troll Festival 7 vom 5. bis 7. Mai



Zum siebten Male strömten die schwarz gekutteten Pagan- und Black-Metal-Fans zum bekannten Termin an Himmelfahrt auf die Burg Bornstedt im Mansfeldischen. Wenn das die alten Ritter wüssten … Und zum ersten Mal war das Festival mit gut 1000 Besuchern ausverkauft. Angesichts solcher Headliner wie Firtan, Finsterforst, Black Messiah, Graveworm oder Moonsorrow auch kein Wunder. Zusätzlich dürfte sich auch langsam herumgesprochen haben, was für eine fantastische Location die Burgruine der Schweinsburg bietet. Und zu allem Überfluss war das Wetter perfekt. Auch die Sonne gab also dem stromverstärkten Treiben ihren Segen.

Eröffnet wurde das Dark Troll am Donnerstag von Waldtraene, die mit eher besinnlichen Tönen ihres Pagan Folks über alte thüringisch-germanische Themen schon zum zweiten Mal den Opener gaben. Ab drei Auftritten wird es übrigens nach alter Väter Sitte eine Tradition! Es folgten Stiriah, die mit bretthartem Black Metal die Ohren aller Anwesenden durchputzten und so gut auf die weiteren Bands vorbereiteten. Killing Spree aus Cottbus führten diesen Weg konsequent fort. Zum Atemholen gabs als nächstes melancholischen Pagan Black Metal von Lux Divina aus Spanien. Der guten Stimmung bei den Zuschauern vor der Bühne tat das in keinster Weise Abbruch. Im Gegenteil, auch die Mannen aus Gavà hatten alles im Griff. Dann kamen Firtan und lieferten eine in Black Metal gegossene Hammershow. Es folgten Finsterforst, der Headliner des Abends. Wie gewohnt lieferten die Mannen aus dem Schwarzwald eine druckvolle Performance ab. Leider kam außer den Bläsern auch das Akkordeon bei diversen Songs aus der Konserve, denn ihren Akkordeonista, Johannes Joseph, hatte die Band zu Hause gelassen. Vielleicht auch aus Platzgründen, schließlich ist das Dark Troll ein kleines Festival und auch die (übrigens fest installierte) Bühne ist da eher kuschelig als üppig dimensioniert. Der Abend endete nicht besinnlich, sondern mit Black Metal von Saxorior.

Killing Spree

Lux Divina


Auch am Freitag waren die Besucher voll dabei. Müdigkeitserscheinungen gab es keine. Und wenn, dann wurden sie standhaft ignoriert. Denn es warteten neue Highlights. Die Opener Bluteck aus Thüringen lieferten in düsterer Aufmachung Black Metal, der zwischen röhrenden Gitarren und markanter Stimme pendelte. Kosmopyria aus Coburg lockerten dank Sänger Christian Hummel die Stimmung ungemein auf. Mit einigen Dehnungssübungen rund um Hals und Schulter konnten so auch noch die folgenden Bands gebührend mit rhythmischen Kopfbewegungen geehrt werden. Als da wären Wolves Den mit Black Metal aus München und Thrudvangar mit Viking Metal aus Köthen und fast so etwas wie Lokalmatadoren und dementsprechend auch ordentlich abgefeiert. Es folgten als kleine Atempause Fen aus London, die mit atmosphärischem Progmetal einen Kontrapunkt zum bisherigen Tagesverlauf setzten. Zeit, um sich besinnlich etwas Gerstensaft durch die Kehle rinnen zu lassen und Energie für die nächsten Höhepunkte zu tanken. Black Messiah boten früh am Abend schon einen Höhepunkt des Tages. Die heidnischen Schwermetaller aus Gelsenkirchen und einer der Leuchttürme der deutschen Pagan-Metal-Szene, wurden für ihre großartige Show vom Publikum bejubelt. Hier stimmte alles. Die Bühne war nun bereit für Helheim aus Norwegen. Das Urgestein des norwegischen Viking Metal ließ nichts anbrennen und zeigte routiniert einen starken Auftritt. Die Südtiroler Graveworm waren aus ihrem Alpental nach Sachsen-Anhalt gekommen, um vor allem neues Material zu zeigen. Nur zwei ältere Stücke standen im Lineup der Pagan-Metaller, was der Stimmung beim Headliner des Abends aber keinen Abbruch tat. Zum Schluss des Tages putzten Heimdalls Wacht mit Pagan Metal noch einmal die Ohren aller Anwesenden. Schließlich soll man ja sauber ins Bett gehen.

Thrudvangar


Black Messiah


Am dritten und letzten Tag des siebten Dark Trolls zeigten sich dann doch erste Ausfallerscheinungen beim Publikum, das ansonsten gute Nehmerqualitäten zeigte.  Der Opener Wrack spielte noch vor überschaubaren Zuhörerzahlen, dabei gingen es die Bochumer vorsichtig an mit ihrem melancholischen Black Metal. Vermutlich wollten sie die Langschläfer auf dem nahe gelegenen Campingplatz ganz sanft wecken. Das gelang auch ganz gut, denn schon bei Dvalin, den Folk Metallern aus dem fränkischen Würzburg, füllten sich die Ränge merklich. Mit E-Gitarre und Dudelsack spielten die Musikanten freudig auf. Endgültig wach wurden wohl auch die hartnäckigsten Kissenumarmer mit den Schwerinern von Strydegor. Für ihren Melodic Death Metal malträtierten sie ihre Instrumente inbrünstig, was als Schritt in die richtige Richtung angesehen werden muss und sich folgerichtig auch in weiter steigenden Zuschauerzahlen niederschlug. Die Laune unter den Besuchern hob sich von Band zu Band merklich. Himinbjorg aus Frankreich schoben sich mit ihrem nur ganz dezent von Dudelsack-Klängen variierten Pagan Metal dazwischen, gefolgt von Cnoc An Tursa. Bei den stilecht in Kilt gewandeten Schotten zog sich der Soundcheck recht lange hin, was leider zu einigem Verzug führte, ehe sie ihre getragenen Melodien zu hohem Gesang auch in Sachsen-Anhalt verbreiten konnten. Interessant waren auch Khors aus der Ukraine. Sie gehörten zu den Bands, die man in Deutschland nicht so oft zu sehen bekommt. Auch für solche Erfahrungen ist das Dark Troll immer gut, so dass man hier immer seinen musikalischen Horizont erweitern kann. Mit ihren düsteren, getragenen Soundteppichen spielten sie einen äußerst ernsthaften Black Metal. Mit Obscurity erschien eine Art Headliner vor dem Headliner. Das Publikum tobte, hier war eine große Fanbasis angereist, die die Melodic-Death-Metal-Band aus dem Bergischen Land um den charismatischen Sänger Agalaz frenetisch feierte. Doch dann endlich erschien der eigentliche Headliner: Moonsorrow. Extra aus Finnland angereist, schaffte es die ikonische Pagan-Metal-Band, etwa fünf ihrer episch langen Songs in der ihnen zugestandenen Zeit unterzubringen. (Wenn ich mich nicht verzählt habe.) Das Publikum lauschte hingebungsvoll. Schließlich standen hier alle vor einem der Urgesteine des Pagan Metal. Die Black-Metaller von Thyrgrim aus Oberhausen beschlossen den Abend und damit das Dark Troll 7 würdevoll.

Dvalin

Himinbjorg


Erwähnt werden soll hier auch das fantastische Umfeld. Welches Musikfestival findet schon auf und in einer historischen Burgruine statt?! Da gibt es wirklich nur sehr wenige andere. Die Beschränkung durch das vorgegebene Gelände bewahrt auch davor, zu groß zu werden. Das Dark Troll will laut den Veranstaltern in Zukunft weder weiter wachsen noch an einen anderen Ort umziehen. Veranstalter wie Gäste dürften wissen, was sie an der Burg in Bornstädt haben. Neben dem obligatorischen Festivalgetränk Nummer 1, der Hopfenkaltschale, wurden an eigenen Ständen auch Cocktails oder gar diverse Whisky-Sorten für den besonderen Geschmack angeboten. Wenn das kein Service für den Kenner ist. Merchandising zu den einzelnen Bands durfte auch nicht fehlen. Und außer der allgemein verbreiteten Bratwurst und Frikadelle wurden mit Burritos, Burgern und Handbrot auch Alternativen offeriert und dankbar angenommen, wenn man die Schlangen an den jeweiligen Ständen als Maßstab nimmt. Besonders erwähnt werden sollte unbedingt die großartige Reenactment-Truppe aus Berlin, die in diesem Jahr schon zum vierten Mal stilecht in ihren Zelten auf der Burg campierte, frühmittelalterliches Handwerk zeigte und an mehreren Tagen zum spannenden Schaukampf lud. Übrigens zeichnete sich auch die Security durch freundliches, entspanntes und korrektes Auftreten aus. Da leistet man doch deren Anweisungen gerne Folge.

Spannender Schaukampf


Das Dark Troll: Ein rundum besonderes Festival, das ich jedem Anhänger der elektrisch verstärkten Zupfinstrumente-Musik wärmstens empfehlen kann. Aber kümmert euch rechtzeitig um Karten, denn diese sind aufgrund der einzigartigen Lokalität sehr begrenzt.


Mittwoch, 20. April 2016

Ankündigung: Wave-Gotik-Treffen 2016

Seit einem Vierteljahrhundert findet nun das Wave-Gotik-Treffen statt. Wie immer findet es an Pfingsten statt; zum 25. Jubiläum beginnt ein Teil des Programms schon am Donnerstag; das AbenteuerReich BELANTIS lädt ein und bietet neben dem üblichen Fahrgeschäften internationale DJs verschiedener Stile auf dem gesamten Gelände auf. Nach dem offiziellen Schluss von Belantis geht es 20:00 bis Mitternacht für die Freunde der Schwarzen Szene los.
Aber auch sonst wird das WGT 2016 zu seinem Jubiläum eine unglaubliche Vielfalt verteilt über ganz Leipzig bieten. Über 50 Veranstaltungsorte bieten von Future-Pop bis Goth-Metal, von EBM bis Apocalyptic Folk, von mittelalterlichen Klängen bis zu elegischem Post-Punk. Dabei werden nicht nur große, international bekannte Acts auftreten sondern auch weniger bekannte Künstler die Chance haben die schwarzen Herzen zu erobern. Den mit dem WGT nicht Vertrauten mag der Veranstaltungsort „Oper Leipzig“ irritieren. Dieser Ort öffnet sich allerdings schon seit Jahren den Besuchern des Festivals und bietet eine weitere Facette der Musikstile.
Bekannt ist das Treffen aber nicht nur für seine Musik. Fester Bestandteil des WGTs ist das Viktorianische Picknick wo die vielfältigen, oft mit viel Zeit und Liebe zum Detail selbst hergestellten Gewänder und Accessoires bestaunt werden können. Wer die dazu notwendige Handwerkskunst noch erlernen oder festigen will, der kann dies beim Stricknachmittag für Schwarzromantiker direkt während des Festivals tun. Weiterhin gibt es Lesungen, Ausstellungen und Filmvorführungen. Auf dem Südfriedhof, Leipzigs größter Friedhof, werden Führungen angeboten und für Teilnehmer des WGTs ist in etlichen Museen der Eintritt frei und die Peterskirche bietet einen Gottesdienst speziell für die WGT-Besucher.
Für die Nicht-Festival-Besucher hat das Wave-Gotik-Treffen aber auch einen ganz besonderen Reiz; in der ganzen Stadt finden sich die unschwer zu erkennenden Teilnehmer des Festivals. Wer dabei Lust bekommen hat, der kann auch ohne Festival-Ticket beim Heidnischen Dorf gegen eine Eintrittsgebühr einen kleinen Einblick in das Festivalgeschehen bekommen. Pfingsten nach Leipzig? Ob als WGT-Teilnehmer oder nur Zaungast; es lohnt sich!
Welche Bands kommen nun? Eine erste Auswahl findet sich hier, ständig vervollständigt wird die Liste auf der Website des WGT (http://www.wave-gotik-treffen.de)
  • Abney Park (USA)
  • Aesthetic Perfection (USA) 
  • Amber Asylum (USA) 
  • Amnistia (D) 
  • Ancient Methods (D) 
  • And Also The Trees (GB) 
  • Angelic Foe (S) 
  • Anna Von Hausswolff (S) 
  • Argyle Goolsby And The Roving Midnight (USA) 
  • Artwork (D) Konzert zum 30. Jubiläum 
  • Aurelio Voltaire (USA) 
  • Autumnal (E) 
  • Axel Thielmann (D) 
  • Árnica (E) 
  • Backworld (USA) 
  • Balzac (J) 
  • Banane Metalik (F) 
  • Bestial Mouths (USA) 
  • Bifröst (A) 
  • Biomekkanik (S) 
  • Black Moon Secret (D) 
  • Blitzmaschine (D) 
  • Capella Fidicinia (D) 
  • Carach Angren (NL) 
  • Chainreactor (D) 
  • Chor und Jugendchor Der Oper Leipzig (D) 
  • Chor
  • Ballett Und Orchester Der Musikalischen Komödie Leipzig (D) 
  • Christ Vs. Warhol (USA) 
  • Christine Plays Viola (I) 
  • Cinema Strange (USA) weltweit exklusives Konzert 2016 
  • Claudia Gräf (D) 
  • Clemens
  • Peter Wachenschwanz (D) 
  • Coppelius (D) 
  • Crematory (D) Konzert zum 25. Jubiläum 
  • Cult Club (D) 
  • Culture Kultür (E) 
  • Cultus Ferox (D) 
  • Dark Fortress (D) 
  • Darkhaus (D/USA) 
  • Darkher (GB) 
  • Das Ich (D) 
  • Dernière Volonté (F) 
  • Destin Fragile (S) 
  • Deutsch Nepal (S) 
  • Diary Of Dreams (D) 
  • Die Krupps (D) 
  • Die Wilde Jagd (D) 
  • Diodati (D) 
  • Dirk Ivens (B) präsentiert das Beste von The Klinik
  • Dive
  • Blok 57 und Absolute Body Control
  • Dornenreich (A) mit zwei verschiedenen Auftritten 
  • Drangsal (D) 
  • Endless Asylum (E) 
  • Enslaved (N) 
  • Eric Fish And Friends (D) 
  • Estampie (D) Konzert zum 30. Jubiläum 
  • Faun (D) 
  • Frank Herrmann (D) 
  • Gernotshagen (D) 
  • Gewandhausorchester (D) 
  • Girls Under Glass (D) 80er Originalbesetzung 
  • Golden Apes (D) 
  • Gothminister (N) 
  • Grausame Töchter (D) 
  • Hante. (F) 
  • Har Belex (E) 
  • Harpyie (D) 
  • Haujobb (D) 
  • Hearts Of Black Science (S) 
  • Heidevolk (NL) 
  • Heydenrausch (D) 
  • Hubertus Schmidt (D) 
  • In The Nursery (GB) Konzert zum 35. Jubiläum 
  • Irdorath (BY) 
  • Irfan (BG) 
  • James Rays Gangwar (GB) 
  • Jessica93 (F) 
  • Joachim Witt (D) 
  • Kari Rueslåtten (N) 
  • Kauan (RUS) 
  • Kirsten Morrison (GB) 
  • Kommando (D) 
  • Korpiklaani (FIN) 
  • Krayenzeit (D) 
  • Kuroshio (FIN) 
  • Kyoll (D) 
  • Lacrimosa (CH) 
  • Lament (D) 
  • Last Leaf Down (CH) 
  • Leather Strip (DK) 
  • Leaves' Eyes (D/N) Wikinger Schau 
  • Legend (IS) 
  • Leipziger Ballett (D) 
  • Lene Lovich Band (USA) 
  • Lord Of The Lost (D) 
  • Machinista (S) 
  • Marko Meyer (D) 
  • Maschinenkrieger KR52 vs. DISRAPTOR (D) 
  • Männerchor Leipzig
  • Nord (D) 
  • Meinhard (D) 
  • Mesh (GB) 
  • Michael Brunner (D) 
  • Midgards Boten (D) 
  • My Dying Bride (GB) 
  • Näo (F) 
  • Nekromantix (DK) 
  • Neuroticfish (D) 
  • Nordvargr (S) 
  • Nullvektor (D) 
  • One I Cinema (D) 
  • Orange Sector (D) 
  • Other Day (D) 
  • Patenbrigade Wolff (D) 
  • Peter Murphy (GB) 'Mr. Moonlight show' mit dem Besten von Bauhaus 
  • Peter Yates (GB) 
  • Pink Turns Blue (D) 
  • Plastic Noise Experience (D) 
  • Position Parallèle (F) 
  • Pride And Fall (N)
  • Project Pitchfork (D) Konzert zum 25. Jubiläum 
  • Psilocybe Larvae (RUS) 
  • Reaper (D) 
  • Roger Rotor (CH) 
  • Rosarubea (I) 
  • Rose McDowall (GB) 
  • Ruined Conflict (USA) 
  • Saeldes Sanc & Ernst Horn (D) 
  • Sandro Standhaft (D) 
  • Sangre De Muerdago (E) 
  • Schöngeist (D) 
  • Schwarzer Engel (D) 
  • Selofan (GR) 
  • Siechtum (D)
  • Signal Aout 42 (B) 
  • Sigue Sigue Sputnik (GB) 
  • Skálmöld (IS) 
  • Solar Fake (D) 
  • Somatic Responses (GB) 
  • Sonar (B) 
  • Suicide Commando (B) 
  • Sunset Wings (RUS) 
  • Supersimmetria (D) 
  • Swallow The Sun (FIN) 
  • Tanz Ohne Musik (RO) 
  • Te/DIS (D)
  • The Aerdt (D) 
  • The Angina Pectoris (D)
  • The Deadfly Ensemble (USA) 
  • The Fright (D) 
  • The House Of Usher (D) 
  • The Legendary Pink Dots (NL) 
  • The Mary Onettes (S) 
  • The Protagonist (S) 
  • The Underground Youth (GB) 
  • The Visit (CDN) 
  • Theaterpack (D) 
  • Thorofon (D) Konzert zum 25. Jubiläum 
  • Tilo Augsten (D) 
  • Tragic Black (USA) 
  • Treha Sektori (F) 
  • Triarii (D) 
  • Trollfest (N) 
  • Ultranoire (H) 
  • Unzucht (D) 
  • Valhall (S) 
  • Velvet Acid Christ (USA) 
  • Versengold (D) 
  • Winter Severity Index (I) 
  • Winterkälte (D) Konzert zum 25. Jubiläum 
  • Xeno & Oaklander (USA)
  • XTR Human (D) 
(Bisher bestätigte Künstler und Bands in nicht wertender, alphabetischer Reihenfolge)

Freitag, 25. März 2016

Macklemore & Ryan Lewis in Dortmund


 Dortmund - Macklemore & Ryan Lewis in der ausverkaufen Westfalenhalle1

Vor ausverkauftem Haus traten am Donnerstag dem 24. März das Erfolgsduo von Macklemore & Ryan Lewis als Teil ihrer 'This Unruly Mess I've Made Part II: A European Tour' auf. Die 12.000 Fans, welche großteils seit über vier Stunden im ungemütlichen Frühlingswetter ausgeharrt haben, durften in en anschließenden zweieinhalb Stunden ein wahren Feuerwerk des Pop-HipHop beiwohnen zu dem nicht nur Macklemore selber beigetragen hat.
Als tatkräftigen Support hat sich der Rapper aus Seattle die Kollegen 'Raury' sowie 'Xperience (XP)' mitgebracht welche von der ersten Minute an die Menschenmassen begeistert und durch die Bank lob aus dem Publikum geerntet haben.
Ich hab bis jetzt nicht gewusst wer das (Raury) ist aber ich weis jetzt schon das es einer meiner Lieblingsmusiker wird - Fabienne, 17 erste Reihe; stand über 6 Stunden vor Einlass an der Halle
Das Publikum ist bunt gemischt, um einiges diversierter als ich es erwartet hatte, da steht das 14 jährige Mädchen neben dem 45 jährigen Pärchen und alle feiern ausgelassen, zusammen gebracht durch die Liebe zur Musik und ihrem Künstler. Doch das zeigt wieder einmal eindrucksvoll das HipHop und Rap nicht immer Skandalös und Frauenverachtend sein muss auch wenn es gerne und oft so dargestellt und von den Protagonisten ebenso inszeniert wird.

Macklemore und Ryan Lewis zeigen eindrucksvoll das eine Aufführung samt Streichen, Bläsern und einer reduzierten visuellen Darbietung die Musik und die ernsten Texte in den Vordergrund stellen kann.

Doch nicht alles ist schwer und ernst an diesem Abend, die Mischung macht's - so reicht die Palette vom Gesellschaftskritischen 'White Privilege II' bis hin zu solch melodramatischen Ansagen 'I have to tell you a secret that I haven't told anybody - but you gotta promise to keep it to yourself but... I AM BRAD PITT'S COUSIN!'

Der Abend hat ein weiteres mal gezeigt das HipHop auch in einer Pop-Rap Variante funktioniert und nicht nur als Hardcorefan genossen werden kann, das liegt nicht zuletzt an der Authentizität der Künstler die trotz, oder gerade wegen, riesigem Erfolg zugeben unsicher zu sein - Bodenständig und 'real'.

Ein Höhepunkt des Abends war ohne Zweifel die Darbietung während 'Can't Hold Us' während dessen Macklemore höchstpersönlich über die ausgestreckten Hände des Publikum schritt.

Einen würdigen Abschluss gab es dann noch vom Publikum an Ryan Lewis, welcher an Geburtstag mit der vollen Halle feiern konnte, gerichtet - 12.000 Kehlen die ihm ein Ständchen singen; das bekommt man auch nicht alle Tage. 

Sonntag, 20. März 2016

Ankündigung: Amphi Festival 2016


Lanxess Arena bem Amphi Festival 2015

Nach dem Umzug dem und dem turbulenten Auftakt im 'Amphi Event Park' an und um die Lanxess Arena in Köln geht das Amphi Festival in nächsten Sommer, genauer gesagt am 23. und 24. Juli, in die nächste Runde und zwar wieder in der alten Heimat dem Tanzbrunnen! Regen, Sturmwarnungen und Bandabsagen gaben dem Umzug, welcher im Vorhinein schon von einigen Besuchern skeptisch beäugt wurde, einen zusätzlich faulen Beigeschmack und hat den Veranstaltern ordentliches Kopfzerbrechen und Planungsstress bereitet. Im Nachhinein hat das Krisenmanagement eine gute Arbeit geleistet und das Festival wurde nach eines der sehr wenigen in NRW an diesem Wochenende noch noch durchgeführt.

Turbulent, allerdings dieses mal positiv gesehen, geht es dieses Jahr direkt weiter. Auch wenn das Line-Up des Amphi Festivals noch nicht vollständig ist steht ein Kracher jetzt schon fest: Headliner sind die Editors aus dem englischen Birmingham. Ein durchaus überraschender Schachzug die Indie-Rock Band auf ein Festival der Schwarzen Szene einzuladen welcher gar nicht so abwegig klingt wenn man sich die letzten Konzerte der englischen Gruppe anschaut, restlos Ausverkauft und immer noch nachgefragt waren die Karten für ihren Auftritt im Kölner Palladium. Eine Brücke schlagen und vermitteln wollen die Veranstalter damit wohl und über den zusätzlichen Besucherandrang den die Brit-Rocker mit sich bringen wird sich wohl auch niemand beschweren.

Wer jetzt das Festival in den Mainstream Bereich verflucht und abschreibt irrt allerdings gewaltig denn das Line-Up hat noch so einige Größen und Leckerbissen der Szene aufgefahren und stellt damit sicher das es auch dieses Jahr am Tanzbrunnen ein schwarzes Fest gibt bei welchem die Besucher die Bands und sich selber feiern.
Sei es Project Pitchfork mit ihren harten EBM Klängen oder auch Megaherz die mit ihrem neusten Album ‘Erdwärts’ und ihrem einzigartigen NDH Sound die Menschen begeistert: Dieses Jahr geben sich die Stars sowie Veteranen die Klinke in die Hand.


Aesthetic Perfection Coppelius
Angels & Agony Covenant
Bloodsucking Zombies From Outer Space Cryo
Blutengel Editors
Der Fluch Escape With Romeo
Dive Faderhead
Ewigheim Joachim Witt
Frontline Assembly L'Âme Immortelle
Laura Carbone Mantus
Lebanon Hanover Moonspell
Megaherz Ost+Front
Mono Inc. Project Pitchfork
Neuroticfish Solar Fake
Nosferatu Spiritual Front
One I Cinema Suicide Commando
Peter Heppner The Beauty Of Gemina
Solitary Experiments The Devil & The Universe
Spetsnaz Unzucht
Stahlzeit Xmh
Tarja Turunen Xotox
Whispers In The Shadow

[X-Rx]

 (Bisher bestätigte Künstler und Bands in nicht wertender, alphabetischer Reihenfolge)


Nach dem Amphi ist vor dem Schiff und so gibt es auch dieses Jahr die offizielle Pre-Party zum Amphi Festival am Freitag zuvor. Die heißbeliebte Eröffnungsparty am Rhein wird dieses Jahr auch wieder am Theater am Tanzbrunnen stattfinden und bietet hochkarätige Star-DJs zur Einstimmung auf das Festivalwochenende. Dieses Jahr mit dabei sind unter anderem:
DJ ALEX WESSELSKY (Eisbrecher)
DJ ADRIAN HATES (Diary of Dreams)
DJ ERK AICRAG (Hocico / Rabia Sorda)
DJ MSTH (Nacht der Maschinen / FFM)

Wem das auch noch nicht reicht: Ja es gibt dieses Jahr auch wieder das “Call the Ship to the Port” Einstimmungsevent auf der MR Rheinenergie, dessen Headliner in diesem Jahr Apoptygma Berzerk und Oomph! sind. Karten fürs Schiff, welches am 22. zu See ruft gibt es in einer streng limitierten Premiumbox für 147,95€ - dafür bekommt man aber auch einiges geboten, neben der Karte für das Bötchen ist in der Box auch noch ein Wochenendticket für das Hauptfestival, ein T-Shirt, Metal-Anhänger, Sticker, Button sowie ein Posterkalender enthalten. 

Und zum Schluss nun noch eine gute Neuigkeit: Es gibt immer noch (stand Mitte Januar) Tickets mit Frühbucherrabatt für schlanke 79€. 
Wer bereits ein Ticket hat aber sich doch noch für das Schiffsevent interessiert für den gibt es die Möglichkeit sein Ticket aufzustocken (sprich die Differenz von 68,95€ nachzuzahlen) und so beide Events genießen zu können.

Und für die ganz großen Fans der Szene bietet der Amphi Shop außerdem noch ein Kombiticket an: Amphi und Schwesternfestival E-Tropolis in Oberhausen für 122€ - stöbern im Shop lohnt also allemal.


NEUIGKEITEN: Das Amphi kommt nach Hause!

Ja, richtig gelesen - das Amphi festival ist in diesem Jahr wieder zurück gekehrt zu seinen Wurzeln: Dem Tanzbrunnen.
Nachdem die Stimmen der Fans immer lauter wurden hat der Veranstalter alles daran gesetzt zu gutem, altbewährtem zurückzukehren und so ist das Festival aus der Lanxess Arena wieder zurück an den Tanzbrunnen verlegt worden. 
Das ganze verbleibt jedoch nicht ohne leichte Anpassungen so wird es die Orbit Stage ein zweites mal geben, diesmal jedoch auf der MS Rheinenergie, welche nur wenige Meter vom Tanzbrunnen entfernt vor Anker geht und sowohl Konzerte als auch Lounge Arenas beheimaten wird - starkes Stück!

Dienstag, 16. Februar 2016

Ankündigung: E-Tropolis 2016

Centhron beim E-Tropolis 2015

Auch in diesem Jahr wird die Turbinenhalle in Oberhausen wieder zum Mittelpunkt der schwarzen Szene erhoben, zumindest für ein Wochenende wenn das E-Tropolis wieder dort gastiert. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt das der Umzug von Berlin in den Pott eine gute Entscheidung war. Die nunmehr sechste Auflage des E-Tropolis wartet am 5. März bereits sehnsüchtig auf Pilger der EBM, Industrial sowie Electro Szene und hat sich auch dieses Jahr wieder einmal nicht lumpen lassen: 15 Top Acts bringen den ganzen Tag die beiden Bühnen samt angrenzenden Hallen zum beben, toben und ausgelassenem Feiern.

AND ONE
LEGEND
HOCICO
CHROM
FRONTLINE ASSEMBLY
KITE
SUICIDE COMMANDO (VINTAGE SET)
WINTERKÄLTE
WELLE: ERDBALL
HENRIC DE LA COUR
DIORAMA
ORANGE SECTOR
THE CASSANDRA COMPLEX
HARMJOY
ASSEMBLAGE 23
(Alle bestätigten Künstler und Bands in nicht wertender, alphabetischer Reihenfolge)


Nachdem die Turbinenhalle im vergangenen Jahr so einige Umbauten und Verbesserungen hinter sich gebracht hat wird sie sich dieses Jahr beim E-Tropolis bewähren müssen wenn nunmehr 4000 Electrojünger ab 14 Uhr Mittags durch die alten Industriehallen tanzen. Wer davon eine Auszeit braucht wird sich über den angrenzenden Chill-Out Bereich samt Händlermeile und Essenständen sowie dem lauschigen Bereich für Autogrammstunden freuen, ein Platz zum niederlassen finden und neue Energie tanken können. Denn eins ist klar, auch wenn das Festival so früh am Tag beginnt und den Tag über mit Non-Stop Action seine Besucher in den Bann zieht - um Mitternacht ist lange nicht Schluss denn dann beginnt die After-Show-DJ-Nacht und lockt bin in die frühen Morgenstunden.







Das Festival an sich fährt dieses Jahr richtig groß und hochkarätig auf: Von Veteranen wie Chrom aus Aachen, welche bereits 2014 das erste E-Tropolis in Oberhausen eröffnet haben, oder Orange Sector welche man ungefragt zum Urgestein des deutschen EBM zählen kann bis hin zu Legend oder Winterkälte welche sich hierzulande eher rar machen wenn es um Festivalauftritte geht. 
Als Moderator führt, wie im vergangenen Jahr bereits, Honey durch den Tag - doch dieses Jahr ist er nicht alleine gekommen sondern hat seine Kollegen und Kolleginnen von Welle:Erdball mitgebracht und mischt somit auch im Musikalischen Geschehen mit. Mit sanfteren Klängen dürfen wir dieses Jahr auch wieder Diorama und Assemblage 23 begrüßen welche sich in den letzten Jahren zu immer gerne gesehener Abwechslung im Festivalsommer gemausert haben.
Für viele wird dieses Programm aber unumstritten auf einen Höhepunkt herauslaufen: den Headliner And One. Aktuell arbeitet Steve Naghavi an einer Fortsetzung der ‘Trilogie 1’ welche im Herbst 2016 eine Fortsetzung samt ausgiebiger Deutschlandtour bekommen wird - vielleicht hat er zum E-Tropolis schon den ein oder anderen Leckerbissen davon in der Tasche? Wir lassen uns überraschen!


Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren und dort ist das Festivalticket für 49€ zzgl. Vorverkaufsgebühren zu bekommen, sei es als Originalticket im Amphi Shop oder als reguläre Karte an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie Online.

Und für die ganz großen Fans der Szene bietet der Amphi Shop außerdem noch ein Kombiticket an: Amphi und Schwesternfestival E-Tropolis in Oberhausen für 122€ - stöbern im Shop lohnt also allemal.

Freitag, 12. Februar 2016

Konzertkritik: Das war Slipknot in Düsseldorf




Slipknot rocken Düsseldorf

Am Abend der Weiberfastnacht eroberten die Musiker der US-Amerikanischen Alternative-Metal-Gruppe Slipknot im Rahmen ihrer Europa-Tournee den gut gefüllten ISS Dome (12.500 Plätze, viertgrößtes Eishockeystadion in Deutschland) in Düsseldorf-Rath.
Nachdem die Band aufgrund des Todes von Gründungsmitglied und Bassist Paul Gray 2010 eine Pause einlegte, kam Ende 2014 mit dem Album „5: The Gray Chapter“ das Erfolgscomeback welches Spitzenplatzierungen in den US-Billboard-Charts und zweite Plätze in Deutschland und England bescherte.

Die Hardcore-Rocker von Suicidal Tendencies sorgten bei den etwa neuntausend Konzertbesuchern für gute Stimmung, eine halbe Stunde später kam es mit dem Auftritt der Headliner zum Höhepunkt des Abends.

Nach „Ashes to Ashes“ vom einen Monat zuvor verstorbenen Weltstar David Bowie und dem per Videowall dargestellten, stilgerecht und erwartbar etwas verstörenden Intro „Be Prepared for Hell“ eröffneten Slipknot ihr Konzert mit dem an den verstorbenen Paul Gray gerichteten Erfolgssong „The Negative One“ (Grammy-Nominierung für „Beste Metal Performance“).
17 weitere Songs gaben die Metaller mit Masken gewohnt kraftvoll und laut zum Besten, darunter mit „Eyeless“ und weiteren Stücken auch nicht erwartete Lieder von früheren Alben.

Eine besondere Qualität erreichte die Performance des Abends auch durch gekonnten Einsatz der Lichttechnik, welche vom Weltkonzern PRG geliefert wurde, dadurch und zusammen mit enthusiastisch feiernden Besuchern war dies ein durchweg gelungener Konzertabend einer bisher fantastischen Tour.