Mittwoch, 31. Juli 2013

VORFREUDE: MS DOCKVILLE FESTIVAL 2013 ( #7 )


CC-BY 3.0, Lara Janssen


Am 16.08-18.08 geht es mal wieder auf nach Hamburg,
besser gesagt in den Stadtteil Wilhelmsburg zum siebten MS Dockville Festival.
Eines der wenigen Festivals die nicht nur auf musikalische Akts, sondern ebenso Wert auf z.B. Poetry Slam und andere Formen der Kunst legen.

Von anfangs 5.000 Besuchern ist das Festival mittlerweile auf ca. 20.000 Besucher gewachsen.

Für einen unglaublich fairen preis von 93 Euronen (inkl. Gebühren) wird dieses Jahr wieder ein sehr starkes Line-Up geboten; sehr Pop und/oder Electro lastig, und trotzdem finden sich noch ein paar der Indie bis Folk Bands wie die Norweger von Kakkmaddafakka und Crystal Fighters dort wieder.

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CC BY-SA 3.0 Billy Ebbesen


Foals

Die Math-Rock Giganten dürfen natürlich auf keinem Festival fehlen dieses Jahr.
Dieses Jahr kam ihr Album Holy Fire in Deutschland raus und bereits jetzt ist es schon Kult.

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Copyleft, unknown


Mac Miller

Was soll man sagen? 92'er Jahrgang und sehr talentierter Rapper aus Pittburgh in Pennsylvania. Schon mit 15 seine ersten Mixtapes veröffentlicht und dann mit seinem Album Blue Slide Park 2011 erst richtig durchgestartet.

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CC-BY-SA 3.0 Henry Laurisch



Woodkid

Nach einer unglaublichen Perfomance auf dem Melt! Festival freut man sich einfach nur auf den Franzosen und sein Auftritt auf dem MS Dockville.
Mit unzähligen Bläsern und Backing-Vocals weiß er einfach eine besondere Live-Perfomance zu inszenieren.

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CC-BY-SA 3.0 Henry Laurisch

When Saints Go Machine

Mein diesjähriges MUST-SEE auf dem MS Dockville. Sehr geil, wie die 4 Koppenhagener Jungs es wissen auf der Bühne einen so sphärischen Sound rüber zu bringen.
Zwar muss man sie in die  Electro-Pop-Schiene  einordnen, doch sie wissen sich dort gut abzusetzen und nicht diesen Standard 4/4 Beat durchzuziehen.

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Mehr Informationen über das MS Dockville gibt's HIER.

Wir seh'n uns.

Freitag, 7. Juni 2013

Der härteste Acker Deutschlands ruft 20 Jahre WFF

With Full Force Tent Stage zur freien Verfügung von Daniel Rentsch


Langsam wird mehr und mehr ein Fiebern im Freundeskreis wahrnehmbar. Der härteste Acker Deutschlands, das With Full Force Festival, rückt näher. Vom 27. - 30. Juni wird auf dem Flugplatz in Roitzschjora bei Löbnitz in der Nähe von Leipzig die Pilgerstätte für alle hartgesottenen Punk-, Hardcore-, Metalcore- und Metal-Heads ihre Tore öffnen und zur gigantischen Geburtstagsparty laden. 

Das sympathische Festival, welches als Fan-Festival dem Kommerz mit zweistelligen Kartenpreisen und Festivalshirts für unter 20 Euro den Mittelfinger zeigt, hat sich für sein 20. Jubiläum die Crème de la Crème der internationalen Szene besorgt.

Hatebreed, Rama under CC-BY-SA 2.0 FR
Legendäre Namen wie Slayer, Motörhead und Korn stehen Schulter an Schulter mit aktuellen Genregrößen a la Asking Alexandria, Parkway Drive und Deez Nuts im über 55 Bands starken LineUp.


Auf zwei Bühnen wird es an den vier Festivaltagen heiß hergehen. Neben dem regulären Bühnenprogramm erwarten den geneigten Besucher auch wieder die traditionellen FullForce Genrenächte „Saturday Night Fever“, „Knüppelnacht“ und „The Last Supper“.

Insgesamt ist das Force wohl der größte gemeinsame Nenner aller Spielarten härterer Musik. Fast familär begegnen sich im Moshpit des 30.000 Besucherfestivals alle Subkulturen auf Augenhöhe, um gemeinsam das heftigste Wochenende des Jahres zu zelebrieren.


Wir sind freudig gespannt unsere FullForce Impressionen mit euch zu teilen und damit dazu beizutragen, das 20. With Full Force Festival für die Ewigkeit zu konservieren.



Mehr Infos und Tickets gibt's unter: www.withfullforce.de

Meilenstein erreicht: 100 Bands beim Festivalsommer

In den letzten Tagen wurde im Rahmen des Wikipedia:Festivalsommers ein wichtiger Meilenstein überschritten: Mittlerweile haben Teilnehmer dieses Projekt Bilder von mehr als 100 Bands und anderen Künstlern von 14 verschiedenen Veranstaltungen auf die Wikimedia commons hochgeladen, die entsprechende Kategorie enthält mittlerweile 1.600 Dateien. Dokumentiert werden die Ergebnisse unter Wikipedia:Festivalsommer 2013/Bildergebnisse, wo man die Ergebnisse direkt ansehen kann (weshalb dieser Beitrag mal ohne Bebilderung auskommt). Mindestens die gleiche Menge an bereits gemachten Bildern befindet sich jedoch noch in Arbeit und wird in den nächsten Wochen sukzessive gemeinsam mit neuen Bildern hochgeladen.

Das Projekt, das in seiner Konzeption die Akkreditierung von Wikipedianern auf mindestens 30 Festivals vorgesehen hat, läuft nach Ansicht der Organisatoren und der Teilnehmer entsprechend mehr als erfolgreich - auch wenn es natürlich ein paar lessons learned gibt. Der Sommer und die Hauptfestivalsaison startet eigentlich erst durch und gerade in diesem Moment ist eine Fotografin bei Rock im Park an Auslöser während sich der Autor dieser Zeilen auf den Besuch beim Rock am Ring für heute nachmittag vorbereitet. Für die nächsten Wochen sind im Festivalplan etliche weitere Einsätze bereits bestätigt, in der nächsten Woche etwa beim Nova Rock in Österreich und beim Provinssirock in Finnland und gerade heute wurden zudem die Akkreditierungen zum Summerjam und zum Donauinselfest bestätigt. Es geht also weiter ....

Dienstag, 4. Juni 2013

Rockiger Juni

Der Juni startet rockig. Nachdem Wikipedianer in den letzten beiden Wochen sowohl bei Rock in Caputh (Bilder), beim Immergut-Festival (Bilder) und im Musikschutzgebiet (Bildee folgen noch) unterwegs waren, stehen an den kommenden Wochenenden echte Schwergewichter an:  

Rock am Ring
Der Rock am Ring muss wohl nicht vorgestellt werden - wie in den vergangenen Jahren gehört der Klassiker zu den Schwergewichtern der Festivalzeit und präsentiert über 3 Tage lang eine wilde Mischung quer durch alle Rock-Richtungen. Die Headliner in diesem Jahr sind Bands wie 30 seconds to Mars, Seeed, The Prodigy, Volbeat und Green Day, aber auch alle anderen Band können sich hören lassen. Zwei Wikipedianer werden das Festival besuchen und hoffentlich mit viel Fotomaterial zurück kommen.  

Rock im Park
Nicht weniger fulminant ist das Rock im Park, die Schwester des RaR im fränkischen Nürnberg. Die Bandauswahl ist diesselbe - nur die Umgebung ändert sich. Auch hier werden zwei Wikipedianer das Treiben beobachten.

 Nova Rock
Mit dem Nova Rock begeben wir uns an die äußerste Ecke Österreichs, wo 150.000 Besucher erwartet werden. Die Bandauswahl reicht von KISS über Rammstein, Kings of Leon bis Deichkind und Hans Söllner, was gute Stimmung über drei Tage bedeuten sollte. Ein Wikipedianer wird das Treiben für uns einfangen.  

Provinssirock
Auch in Finnland findet der Festvalsommer statt und beim Provinssirock gibt es Kvelertak, Blur, Danzig, In Flames und viele weitere Schwergewichte auf die Ohren. Wir sind gespannt, was unsere finnisch-österreichische Außenstelle von ihrem Besuch mitbringen wird.

Samstag, 25. Mai 2013

Wave-Gotik-Treffen 2013 - Schön wars und viel zu kurz

Wie könnte ich es zusammenfassen. Wohl am besten mit "großartig" und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Musik, Kultur, Entspannung, Laufsteg, Essen, Trinken, Freundlichkeit, buntes Getümmel, Shopping der anderen Art - ja das sind vielleicht die Stichworte die beim WGT 2013 fallen müssen.
Was wurde geboten? Vom Konzert, über "Räuchern mit heimischen Kräutern" zu Museen- und Opern-Besuchen, Absinthfrühstück, Autogrammstunden, Friedhofsführungen, Lesungen bis zum Stricknachmittag (ja, richtig; Stricken) blieben kaum Wünsche offen.

Es gab, wie jedes Jahr, zahlreiche Locations über ganz Leipzig verteilt und für Teilnehmer per ÖPNV kostenlos zu erreichen. Entsprechend war die Stadt geprägt von den schwarz-bunten Teilnehmern. Die kamen aus allen Teilen Deutschlands, aus den Niederlanden, Russland, Japan und wahrscheinlich aus noch vielen anderen Ländern. Die Leipziger nehmen (inzwischen) das jährliche Treiben mit Freude auf und das Zentrum wimmelt von interessieren Leipzigern und Touristen. Die WGTler zeigten mit Stolz ihre aufwändigen Kostüme bei dem nicht eins dem anderen glich und posierten unermüdlich für die Kameras. Wer Ruhe brauchte hatte aber auch seine Möglichkeiten; das Agra-Gelände war nur für Teilnehmer zugänglich.

Der vielleicht wichtigste Ort war das Agra-Gelände. Hier waren die Zeltplätze, die große Konzerthalle, die ebenso große Shoppinghalle und ganz wichtig der "Laufsteg", an dessen Rand die Fotografen standen während die Teilnehmer entlangflanierten.  Im Shoppingzentrum gab es Bekleidung und Utensilien für den "schwarzen" Geschmack, Musik, Bücher und esoterisches. Für die Abwechslung im Schlafzimmer gab es Bondageläden wo freundliche Mitarbeiter dem Neuling auch gern bei Fragen weiterhalfen. Das kostenlos Testen der Gerätschaften war möglich und wurde genutzt. Die Konzerte waren sehr gut besucht; selbst das letzte Konzert am Montag um 22:30 war gut besucht. Kein Wunder, waren es doch VNV Nation.

Das Heidnische Dorf war Konzert-, Handels- und Ruheplatz zugleich. Verschiedene "mittelalterliche" Bands traten auf und sorgten für volle Ränge. Waren, auch zahlreich handgeschmiedete, wurde feilgeboten. Für die Stärkung des Körpers durch Speis und Trank war gesorgt (vom Met bis zum Hanffladen) der Geist konnte im stilgerechten Badehaus zur Ruhe kommen, allabendlich begeisterte eine Feuershow und ein Lagerfeuer sorgte für die richtige Stimmung. Die Fähigkeiten eines Kriegers konnte ein Jeder bei Pfeil & Bogen, Messer oder Axtwurf beweisen und wem das all zu viel war der fand einen Platz auf der Wiese zum Entspannen (auch wenn die etwas schlammig war, aber wir sind ja auch im Mittelalter :)  ). Das Dorf war für zehn Taler auch für Touristen zugänglich. So ähnlich, wenn auch kleiner, war im Zentrum an der Moritzbastei ein Dorf aufgebaut.

Es gab viele weitere über 50 Locations, jede mit ihrer Besonderheit, jede Wert besucht zu werden. Schade, dass man nur ein Mal gleichzeitig existiert! Einige sehr interessante Sachen habe ich verpasst; weil ich auf anderen sehr interessanten war :) - Bands; es waren über 200 von Letzte Instanz, Abney Park, VNV Nation, Paradise Lost, Coppelius, Nachtgeschrei, Fejd ach: lest selbst

Achja, richtig: Fotos sollte ich machen! Das tat ich auch unermüdlich. In den nächsten Tagen werden sie neben dem WGT-Artikel einige Wikipedia-Artikel zu den Bands bebildern. Ich kann schon jetzt sagen; für die Wikipedia hat es sich gelohnt aber 200 Bands habe ich beim besten Willen nicht schaffen können. Ich muss wohl nächstes Jahr wieder hin.

Noch dazu: Nazis! In der Presse wird vereinzelt von einem unterschwelligen, evtl. "verheimlichten" Rechten-Problem geschrieben. Ich kann es nicht belegen, aber kann ein Rechtsradikaler all die unterschiedlich Gekleideten, die Steampunker, die vielen ausländischen Teilnehmern, der bunten Musikmix ein ganzes verlängertes Wochenende durchstehen? Ich glaube es nicht. Getroffen habe ich keinen und die Teilnehmer die ich fragte kannten auch keine. Ich vermute ein paar Journalisten haben die Uniformierten für die Schlagzeile in die Rechts-außen-Ecke geschoben.

Die Seite zum Treffen findet ihr übrigens hier.

Freitag, 10. Mai 2013

Bunt in Schwarz


Auch in diesem Jahr findet wieder das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig statt. Die tausenden Teilnehmer des Treffens werden die Stadt wieder in Schwarz hüllen und begeisterte und kopfschüttelende Blicke hervorrufen. Das Musik- und Kulturfestival findet bereits seit 1992 statt und ist eines der größten der Alternative und Schwarzen Szene.
Das Festival findet an verschiedenen Orten über Leipzig verteilt statt, so dass viele Leipziger und Touristen die oft sehenswert skurril gekleideten Festivalbesucher bewundern können. Die über 100 Künstler aus aller Welt, die in diesem Jahr zugesagt haben, sind aber Festivalteilnehmern vorbehalten. Zu hören sein wird alles von Classical, Electro & Electronica, Indie Rock, Neo Folk, Metal, Gothic Metal, Darkwave, Synth Pop, Industrial, Psychobilly, Rockabilly und mittelalterlichen Klängen. Für die Kenner der Szene sind Namen wie Abney Park mit ihrem einzigen Konzert in Deutschland 2013, KMFDM, The 69 Eyes, Catastrophe Ballet ganz Sicherlich keine Unbekannten.

Trotz des großen Bekanntheitsgrades und der über 20 Jahre Tradition ist das Festival, was die Bebilderung des Wikipedia-Artikels, betrifft bisher nur dürftig ausgestattet. Dies soll sich ändern. Im Rahmen des Wikipedia-Festivalsommers sagte uns der Veranstalter eine Presseakkreditierung zu. So werden wir uns aufmachen, dass auch das Schwarze in Leipzig zum Bunten in der Wikipedia beiträgt.

Das vollständige Programm findet sich auf der Website des Treffens.

Samstag, 4. Mai 2013

Festivaleinsätze im Mai

Der Mai ist gestartet – und endlich scheint auch die Kälte vertrieben und der Frühling eingezogen. und mit dem Einzug der Sonne startet nun auch die Open-Air-Saison in Deutschland, die wohl zu Pfingsten ihren ersten Höhepunkt finden wird. Auch in der Akkreditierungsstube des Projekts Festivalsommer gibt es entsprechend aktuell einiges zu tun. Bevor ihr euch aber von dem Folgenden erschlagen lasst: Wenn ihr selbst noch ein Festival im Auge habt, meldet euch im Festivalplan an oder schreibt uns ein Mail an das Festivalsommer-Team.

Hier also mal ein kurzer Überblick über die bereits akkreditierten und die angefragten Events der kommenden Wochen - und bei einzelnen geht es sicher nochmal ins Detail:

Internationale Händel-Festspiele Göttingen
Anders als vielleicht erwartet startet es ganz ruhig - nicht Heavy Metal, Punk oder Popmusik steht im Mittelpunkt des ersten Events, sondern klassische Töne. In Göttingen starten bereits in der kommenden Woche die Internationalen Händel-Festspiele, die mit Veranstaltungen in den kommenden 2 Wochen aufwarten werden. Für die Wikipedia ist ein Fotograf akkreditiert, der an ausgewählten Tagen teilnehmen wird und versucht, einige zentrale Momente und Personen einzufangen und das Festivalsommer-Team ist sehr gespannt, was er mitbringen wird.

Wave Gothic Treffen 2013
Das Wave Gothic Treffen in Leipzig ist eines der Highlights der Schwarzen Szene, und das bereits seit Anfang der 1990er Jahre. Auch hier wird ein Fotograf des Festivalsommers zugegen sein und Eindrücke der Veranstaltung sammeln - neben dem unvergesslichen Flair der an dem Wochenende vollkommen von der schwarzen Szene eingenommenen Stadt Leipzig (der Autor dieser Zeilen kann es aus eigener Anschauung bestätigen) - stehen natürlich zahlreiche Bands an verschiedenen Veranstaltungsorten der Stadt im Mittelpunkt des Treibens. Bisher haben 125 Bands und Künstler zugesagt, darunter Szenegrößen wie die Steampunk-Heroen Abney Park mit ihrem einzigen Konzert in Deutschland 2013, KMFDM, The 69 Eyes, Catastrophe Ballet und viele mehr.

INNtöne Jazzfest 
Mit dem INNtöne Jazzfest geht der Festivalsommer zum ersten Mal in dieem Jahr auch nach Österreich - genauer nach Diersbach, wo sich zu dem drei-tägigen Treffen zahlreiche Jazzfans einfinden werden. Unter den auftretenden Künstlern finden sich dann auch Bandleader wie Pharaoh Sanders, Matthias Schriefl, Bobby Broom, Uli Soyka oder Klaus Kreuzeder. Auch hier ist bereits ein Fotograf akkreditiert.

Ruhrpott Rodeo
Natürlich wird's auch an Pfingsten laut - und im Ruhrpott weiß man auch gepflegt, wie das funktioniert. Das Ruhrpott Rodeo gehört zu den etabliertesten Punkfestivals in Deutschland und wartet in diesem Jahr mit Headlinern wie Ska-P, Black Flag und Dritte Wahl, Monsters of Liedermaching, U.K Subs etc. auf - angefragt ist das Festival bereits, auf eine Antwort warten wir noch.

Internationale Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf
Ebenfalls angefragt ist der Internationale Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf, der wohl in eine ganz eigene Liga fällt.Der Wettbewerb gilt als einer der weltweit renommiertesten Wettbewerbe für Kammerchöre und präsentiert Highlights der Chormusikaus der ganzen Welt.

Schon fertig? - Ach was! 
Pinkpop 2013
Weiter geht's bei unseren Nachbarn in den Niederlanden. Nachdem wir mit dem Paaspop bereits ein Event an Ostern in NL besuchen durften, wurde nun auch das Pinkpop an Pfingsten angefragt. Highlights sind auf jeden Fall Bands wie Green Day, Kings of Leon , Queens of the Stone Age, The Killers und die diesjährigen Grammy Abräumer fun. - aber das Programm besteht eigentlich nur aus Highlights und wir drücken den Daumen, dass wir einen Teilnehmer hinschicken können.

Jazztime Hildesheim
Nochmal Jazz? - gern!  Auch Hildesheim bietet mit dem Jazztime Hildesheim ein anerkanntes Jazzfestival an Pfingsten und bietet nach einem Start mit Jasmin Tabatabai & dem David Klein Quartett sowie Till Brönner als Eröffnung internationale Acts wie Mama Afrika, die Boogie Boys & Mofo Party Band, The Deadly Gentlemen oder Butterscotch. Auch hier warten wir noch auf eine Bestätigung.


Und last - aber mit Sicherheit nicht least:
Salzburger Pfingstfestspiele
Die Salzburger Pfingstfestspiele braucht man sicher nicht vorstellen - im Mittelpunkt der von Herbert von Karajan gegründeten Festspiele steht in diesem Jahr die Opernaufführung der Norma von Vincenzo Bellini, die von zahlreichen Konzerten an verschiedenen Spielstätten abgerundet wird. Ob auch das klappt, wird auch für das Team vom Festivalsommer noch eine spannende Frage sein.

Auf den Geschmack gekommen?
Wenn ihr selbst noch ein Festival im Auge habt, meldet euch im Festivalplan an oder schreibt uns ein Mail an das Festivalsommer-Team. Im Festivalplan sind neben den genannten Events noch weitere gelistet, für die sich bisher niemand gefunden hat, etwa

* das Internationale Dixieland Festival in Dresden
* das Afro-Pfingsten Festival in Winterthur
* das Rock-Hard-Festival in Gelsenkirchen
* das Open Ohr Festival in Mainz

und es gibt noch so viele mehr!

Sollten all diese Termine wie geplant klappen, sind wir bereits jetzt mit dem Festivalsommer weit über dem geplanten Ziel für den Mai - und das bereits bevor der Sommer überhaupt angefangen hat. Insgesamt wurden 30 Festivals anvisiert und vielleicht ahben wir bereits zum Ende Mai die Hälfte davon geschafft. Die Ergebnisse werden übrigens auf einer eigenen Bilderseite gesammelt

Dienstag, 30. April 2013

Coverbands - die unbekannten Helden der Festivals

Festivalbesuche bringen für den Besucher immer wieder spannende neue Musikerfahrungen mit - das lässt sich nicht vermeiden, und man will es ja auch nicht vermeiden. Viele dieser neuen musikalischen Eindrücke kommen unerwartet vor den Bühnen eher unbekannterer Bands, die die wohl auch in absehbarer Zeit die Relevanzhürden eines Projektes wie Wikipedia nicht überspringen werden. Hanz besonders spannend können dabei Bands werden, die sich an bekanntem Material durch geschickte Coverversionen bedienen. Zwei dieser Bands, die mir persönlich die letzten Festivalbesuche versüsst habe, sollen hier kurz vorgestellt werden - denn einen Wikipedia-Artikel werden sie wohl erstmal nciht bekommen.

Beide Bands haben drei Eigenschaften gemeinsam: Sie spielen auf Festivals, covern bekannte Musikstücke und kommen beide aus den Niederlanden. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

Liptease and the Backstreet Crackbangers
Liptease and the Backstreet Crackbangers waren meine Überraschung beim Paaspop 2013 (ich berichtete). Sie spielten in der vergleichsweise kleinen Restlounge und bereits der Name liess eine Affinität zu Rock'n Roll oder Rockabilly vermuten - so weit, so spannend. Kern der Truppe sind die drei Mädels von Liptease - einem Wortspiel der Begriffe "Lip" und "Striptease" (und damit sicher im besten Sinne beschreibend). Ergänzt werden sie von einem collen Kontrabassisten mit Retrobass, einem asiatisch-stämmigen Gitarristen und einem volltätowierten Schlagzeuger - den Backstreet Crackbangers. Und sie machen Musik - wie erwartet im klassischsten Rock'n-Roll-Rockabilly-Style, wobei sie sich einem Spektrum von klassischen Jazz-, Blues-, Country- und Rockstücken bis zu Metallica-Interpretationen bedienen. Langweilig wird die Show nicht, und der im Namen angekündigte Striptease ist ebenfalls Teil des Programms wie die Solo-Einlagen von Kontrabass und Gitarre - eine schöne Show, bei der auch die weiblcihen Zuschauer deutlich Spaß hatten.

Liptease and the Backstreet Crackbangers (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)
Liptease and the Backstreet Crackbangers (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)
Liptease and the Backstreet Crackbangers (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Blaas of Glory
In einer ganz anderen (musikalischen) Liga spielen Blaas of Glory - eine Blaskapelle, die seit einigen Jahren vor allem auf Metalfestivals auftritt und mit ihren Interpretationen von Rock- und Metalklassikern aufwartet. Ob Ace of Spades, Highway to Hell, Sympathy with the Devil oder Living on a Prayer - weder Motörhead noch AC/DC, die Rolling Stones und Bon Jovi sind vor den Blaskapellenversionen ihrer Hits sicher - und die Metalheads in Wacken und anderswo feiern kraäftig ab.
Blaas of Glory, WOA 2011 (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)
Blaas of Glory, WOA 2011 (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)
Aber auch wenn diese beiden Bands wahrscheinlich nie einen Wikipedia-Eintrag bekommen werden - zumindest hier sind sie nun verewigt.

Sonntag, 14. April 2013

Ein kunterbuntes Ostertreiben - Paaspop 2013

Vor zwei Wochen war Ostern - und zugleich der (in)offizielle Auftakt der niederländischen Open-Air-Festivalsaison: Das Paaspop 2013, dem der Autor dieser Zeilen gemeinsam mit zwei Begleitern beiwohnen durfte. Vorweg: leider konnten wir dieses Event aufgrund einer plötzlichen Mageninfektion eines der Teilnehmer nur teilweise geniessen und mussten auf den Sonntag leider verzichten.
Paaspop, Impression (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Aber was wir geniessen durften, war schon ziemlich klasse. Als Besucher vor allem düsterer und deutlich von der Farbe schwarz geprägter Festivals und Konzerte war ich überwältigt von der Farbenfreude, die auf dem Festivalgelände in Schijndel herrschte - die liebevoll und detailreich gestalteten Aufbauten und Assecoires liessen tatsächlich eher an eine Kirmes oder einen Jahrmarkt denken denn an ein Open-Air-Festival und auch die Bühnen waren witterungsgeschützt in Zirkuszelten untergebracht - insgesamt fand das kulturelle Leben auf 8 Bühnen statt, die thematisch sehr unterschiedlich bespielt wurden.

Zu meinem persönlichen Favouriten unter den Bühnen wurde recht schnell die Restolounge, die zwar nicht die Headliner präsentierte (die spielten auf der großen Apollo-Bühne), jedoch mit einem recht bunten Programm von Ska/Balkan Beats der Berliner Band Rotfront über coole Elektronic Sounds der niederländischen Daily Bread bis zu meinem persönlichen Highlight, der Rockabilly-Show von Liptease and the Backstreet Crackbangers, aufwarten konnte.

Im Apollo reihten sich dagegen die bekanntesten Bands, allen voran die Headliner Skunk Anansie (Skin mit Iro!) sowie am nächsten Tag Blaudzun, Racoon, Will and the People, Caro Emerald und Kane - aufgrund der Fülle der Menschen und den bereits vorhandenen Bildern in der Wikipedia haben wir uns dies jedoch nur teilweise gegeben.

Skin von Skunk Anansie (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Aber nicht nur im Apollo gab es Superstars. Metal und härterer Rock spielte auf den Paaspop zwar nur eine untergeordnete Rolle - aber die Bands konnten sich sehen lassen. So spielten auf der Phoenix Stage am Samstag vor allem Gojira, Epica und Testament während die Jack Daniel's Stage am Freitag Abend mit John Coffey und am Samstag vor allem mit Anne Soldat und Sólstafir begeistern konnten. Die Thunderbolt Area bot als Ergänzung ein wenig klassischen Hardrock.

Insgesamt drei Zelte wurden vor allem von (in den Niederlanden) bekannten und weniger bekannten DJs und Hip-Hoppern bespielt. Grundsätzlich immer gut gefüllt war dabei das Roxy und für den Fotografen war dies dann doch eher schwierig - eine zuckende Masse, durch die sich nach vorne zu kämpfen vergeblich war, bei schwierigsten Lichtbedingungen - immerhin ein paar Bilder von Black Sun Empire und Brutuzz waren das Ergebnis. Sehr angenehm dagegen der Bavaria Playground: Der DJ stand auf einer Bühne über der Masse und war so vor allem vom Eingang sehr gut zu sehen und abzulichten. Das Stardust dagegen zeichnete sich vor allem bis in den frühen Abend als sehr chillig - und leer - aus. Dies änderte sich mit dem Auftritt von Goose, die eine sehr gute Mischung aus Gitarren und Electronic präsentierten.

DJ Cinnaman (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Der Vollständigkeit halber sollten natürlich auch die letzten beiden Bühnen nicht unerwähnt bleiben - die Theater Stage und das Loco Royale. Beide Zelte standen abseits vom Hauptfeld und entsprechend selten waren wir in ihrem Einzugsgebiet. Dies hatte auch den Grund, dass das Theaterzelt vor allem niederländische Comedyauftritte brachte (bei denen wir nichts verstanden) und sich das Loco Royale vor allem auf Discoshows und Schlagerparties konzentrierte. Mit Ausnahme des niederländischen Schlagerpartystars Ronnie Ruysdale schauten wir uns dort eigentlich auch nichts wirklich an und auch bei diesem traten wir nach zwei Songs und ein paar Bildern dezent den Rückzug an. Dafür hatten wir dann allerdings noch ein wenig Spaß in der Bowlingbahn The Big Lebowski mit gutem White Russian.

Ronnie Ruysdael (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Alles in allem ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Festival, das ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann, der an Ostern Langeweile schiebt - und trotz der gruseligen Kälte dieses Jahr hatten wir ja tatsächlich auch ein paar Sonnenstrahlen.


Freitag, 29. März 2013

Lücken im April

Für den Autoren dieser Zeilen geht es heute zum Paaspop nach Schijndel, Niederlande, in der Hoffnung, viele gute Bilder von Musikern unterschiedlichster Stilrichtungen zu machen. Für die Niederlande ist das Paaspop (Osterpop) der offizielle Start in die Open-Air-Saison - doch die Zelte werden in diesem Jahr wohl rar sein.

Für das Projekt steht der April vor der Tür und in der nächsten Woche werde ich einen Überblick geben, was in dem Monat so alles ansteht. Hinweisen möchte ich allerdings auf die Lücken im Festivalplan, für die wir gern noch Fotografen akkreditieren möchten, darunter

* das Women of the World Musik-Festival in Frankfurt, das am 5. April beginnt und Konzerte über eine Woche bringt
*  der Popsalon in Osnabrück
* das Dark Munich Festival in München und
* das Hexentanz Open Air in Losheim am See

Natürlich sind wir offen für weitere Vorschläge - beteiligt euch einfach am Festivalplan und tragt euch sowie interessante Events ein.

P.S.: So langsam füllt sich auch der Bilderbestand zum e-tropolis Festival, das letzte Woche stattfand.

Mittwoch, 27. März 2013

Zitate aus dem Fotograben

Am letzten Samstag fand das e-tropolis in Berlin statt, zu dem ich gemeinsam mit Adi@dmp als Fotograf akkreditiert war. Bislang bin ich leider noch nicht dazu gekommen, den Bilderpool zu sichten und zu bearbeiten und das kann auch noch etwas dauern. Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, hier ein paar spannende Aussagen zu Festivalfotos von professionellen Kollegen:

* "90% sind Ausschuss - das Licht ist einfach zu mies." (naya, meine Kamera konnte im C-Club zumindest mit 1/30 bei ISO 1250 arbeiten ...)
* "Jetzt sind 32 GB voll - wenn ich 6 gute Bilder pro Band habe, bin ich zufrieden." (wie oben - ich bin gespannt, ob ich auf einen ähnlichen Schnitt komme)
* "Flutlichter - Der Lichttechniker hat ein Herz für Fotografen"
* "Die letzte Band - mir tun die Füße weh"

Als Fotografenneuling war das e-tropolis dann allerdings auch noch in anderer Hinsicht spannend. Zum ersten Mal war ich nicht auf einem Konzert und habe Fotos gemacht - nein: Ich war fotografieren und war dabei auf einem Konzert. Das bedeutete hier vor allem, dass man versuchte, jeweils zum Bandstart für die ersten drei Songs in den Graben zu kommen (im kleinen C-Club sehr eng in teilweise drei Reihen hintereinander), danach noch ein wenig zuhören und Fernbilder machen konnte und dann nach spätestens der Hälfte des Auftritts zur anderen Halle hastete, um dort wieder pünktlich zum Start in den Graben zu steigen. Die Musik tritt dabei sehr schnell in den Hintergrund und wird phasenweise einfach nur zu einem begleitenden Hämmern.

Die zweite Erfahrung steht mir jedoch noch bevor: Auf meiner Platte stapelt sich eine 4-stellige Anzahl Bilder von insgesamt 9 Bands, die gesichtet, sortiert und bearbeitet und danach hochgeladen, kategorisiert und eingebaut werden müssen. Bei der Annahme, dass 10% verwendbar sind, muss ich etwa 900 Bilder rausschmeissen - was fast mehr Arbeit ist als die 100 brauchbaren zu bearbeiten. Einige Stunden Arbeit sind vorprogrammiert - aber am kommenden Wochenende ist ja Ostern, wobei ich dann auf dem dreitägigen Paaspop rumrennen werde, ein paar Fotos machen ....

Elmar Schmidt von Centhron (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Sonntag, 17. März 2013

Der Technikpool

Einer der Grundpfeiler des Projekts Festivalsommer ist die Verfügbarkeit einer technischen Ausstattung, die auf die Festivalfotografie zugeschnitten ist. Dies wird gewärleistet über einen projekteigenen Technikpool, der allen Teilnehmer des Projekts zur Verfügung gestellt werden kann. Den Kern des Pools bilden drei digitale Fotoapparaten mit lichtstarken Teleobjektiven, ergänzt durch jeweils ein Kitobjektiv, zwei Einbeinstativen mit Kugelkopf sowie diversem Zubehör (Karten, Ersatzakkus, Fototaschen, UV-Filter)

Die Kameras und Objektive wurden im Vorfeld ausgewählt und von Wikimedia Deutschland und den Initiatoren eingekauft, sie stehen den Teilnehmern des Projekts zum Verleih auf Anfrage zur Verfügung und gehen nach Abschluss des Projekts in den allgemeinen Technikpool von Wikimedia Deutschland über.

Und damit jeder weiß, worüber wir reden:

Nikon D90 mit Nikon 70–200/2.8 G VR II ED S (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Es stehen zwei Nikon-Sets zur Verfügung, die jeweils aus einer Spiegelreflexkamera Nikon D90 mit einem Kitobjektiv 18–105 sowie einem lichtstarken Teleobjektiv  Nikon 70–200/2.8 G VR II ED S (incl. B+W UV-Filter) ausgestattet sind.

Canon EOS 7D mit Canon EF 70–200/2,8 IS L USM II (Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)
Hinzu kommt ein Canon-Set bestehend aus einer Spiegelreflexkamera Canon EOS 7D mit Kitobjektiv 18–135 IS  und dem Teleobjektiv Canon EF 70–200/2,8 IS L USM II. 

Alle drei Sets werden mit einem Fotorucksack Kata 3N1-22 DL verliehen (der aufgrund des großen Teleobjektives zwar recht knapp, aber kompakt ist), hinzu kommt diverser Kleinkram wie Fotokarten, Filter und Ersatzakkus. Separat verliehen werden die beiden Einbeinstative Cullmann Magnesit 560 mit Kugelkopf Bilora 2258.

Samstag, 2. März 2013

Der Frühling kann kommen - der Festivalsommer im März

So langsam schmelzen auch die letzten Schneereste zusammen und nach unbestätigten Meldungen hat sich auch die Sonne in einigen Teilen Deutschlands gezeigt - der Winter befindet sich offensichtlich auf dem Rückzug und so langsam darf der Frühling Einzug halten.

Mit dem Frühjahrsbeginn steht nun auch die Festivalsaison langsam in den Startlöchern und bietet im März die ersten zumindest teilweise im Freien stattfindenden Events. Auch im Wikipedia-Festivalsommer geht es entsprechend los - nach dem bereits im Januar erfolgten Besuch des Heidelberger Frühlings stehen in den kommenden Wochen einige sehr spannende und auch sehr verschiedene Festivals auf dem Programm der Teilnehmer, für die das Projekt akkreditiert wurde. Hier mal die Vorstellung des ersten Quartetts:

Hanse Song Festival 2003
Starten wird der März am kommenden Wochenende im Norden Deutschlands - am 9. März findet in Stade das Hanse Song Festival statt. Das eintägige Festival präsentiert an fünf Veranstaltungsorten Konzerte von Pohlmann, Cäthe, Kristofer Åström, Wolke, Tim Neuhaus und weiteren Musikern der Popszene. Für den Autoren der Zeilen besonders spannend ist der Auftritt der schwedischen Band Hellsongs, die sich eigentlich bereits 2011 auflösen wollte und bekannt wurde für ihre "Hippie"-Coverversionen bekannter Metalsongs.

Kristofer Åström in Berlin 2007 (Foto: Daniel Pirsch, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

e-tropolis 2003
Eine vollständig andere Musikrichtung schlägt das e-tropolis in Berlin ein, über das in diesem Blog bereits berichtet wurde. Das Festival konzentriert sich auf Elektro-Musik und präsentiert Bands wie die Deutsch-Amerikanische Freundschaft, auch bekannt als DAF, Covenant, Welle: Erdball, Leæther Strip und Melotron, die seit den 1990ern zu den Größen der Schwarzen Szene zwischen elektronischem Minimalismus, EBM und Post-Industrial-Klängen gehören. Hinzu kommen Bands wie Centhron, [X-Rx], Solar Fake und Noisuf-X.

Solar Fake bei der Castle Party Bolków 2009 (Foto: Lilly M, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)
 Paaspop 2003
Das Paaspop (zu deutsch "Osterpop") war das erste Festival, für das im Rahmen des Festivalsommers eine Akkreditierung vorlag. Es ist zugleich das erste größere Event in diesem Rahmen, bei dem im letzten Jahr 150 Künstler auf 13 Bühnen auftraten und mehr als 50.000 Besucher beschallten. Das Spektrum der Künstler im Jahr 2003 reicht dabei von Comedians über nationale und international bekannten DJs bis hin zu Pop-, Rock-, Hip-Hop- und Metalkapellen. Headliner sind dabei unter anderen Skunk Anansie, Black Rebel Motorcycle Club und Caro Emerald. Vor allem niederländische Künstler wie Blaudzun, Kraantje Pappie oder Kane, aber auch die Belgier von Goose oder die Berliner Berlinski Beat runden das Programm ab.

Skin von Skunk Anansie beim Razzmatazz 2011 (Foto: alterna2, CC-by-sa 2.0; Bildbeschreibung)
 
Ragnarök Festival 2013
Die Ragnarök ist die Sage von Geschichte und Untergang der Götter und vom Weltuntergang in der Nordischen Mythologie - und damit ist auch das Ragnarök Festival treffend beschrieben, zumindest aus der Sicht derer, denen harte Musik im Blut liegt. Das Festival anfang April konzentriert sich auf Pagan, Folk, Viking und Black Metal. 2013 werden unter anderemBands wie Eluveitie, Nocte Obducta, Carpathian Forest, Dornenreich und Vreid erwartet und bringen damit die häreste Setlist dieses Quartetts mit.

Sture Dingsøyr von Vreid in Paris 2007 (Foto: Vassil, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Hello Planet

Ein paar Wochen hat es gedauert, bis nun der Blog zum Festivalsommer 2013 auch im Planet Wikipedia auftaucht, nun ist auch dies gelöst.

Also an alle Planetleser: Hier erfahrt ihr in den nächsten Wochen mehr über den Fortgang des Projekts und die Festivalsaison oder könnt euch auch einfach nur ein paar Bilder aus dem Bilderpool anschauen ... wie dieses:

Unbekannter Sänger an einem Hotel in Venezuela (Bild: Wilfredor, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Dienstag, 5. Februar 2013

Wild Thing

Erinnert sich noch jemand an The Troggs? Die britische Beat-Band hatte in den 1960ern (und damit vor der Geburt des Autoren dieser Zeilen) einigen Erfolg - vor allem der Song "Wild Thing" ist bis heute ein Klassiker. Obwohl das Lied eigentlich gar nicht von den Troggs stammte (nachzulesen im verlinkten Artikel) wurde ihre Version zum Klassiker - ebenso wie etliche weitere Coverversionen, darunter auch die unvergessene Parodie von Otto. Am 4. Februar starb der Sänger der Band, Reg Presley und bereits zwei andere Bandmittglieder starben in den letzten Jahren.

Nun, was hat das nun mit dem Festivalsommer zu tun?
Eine ganze Menge! - die Idee des Festivalsommers hat zwei Wurzeln: Die deutlich älteren entstammen der Frustration darüber, dass regelmässig Musiker starben, für die wir zwar Artikel schreiben können, zu denen uns jedoch jegliches Bildmaterial unter Freier Lizenz fehlt. So sind bis heute etwa die Artikel zu den beiden 2011 verstorbenen Schlagerstars Peter Alexander und Bernd Clüver unbebildert - und auch von den Troggs werden wir keine Bilder mehr machen können. Der Festivalsommer soll hier ein Puzzlestein liefern, damit uns das in Zukunft immer seltener passiert.

Die zweite Wurzel ist übrigens die Erkenntnis, wie unkompliziert die Akkreditierung für Wikipedianer bei Festivals und anderen Events ist. Die Bekanntheit und die Rolle als Enzyklopädie sind ein exzellenter Türöffner, der genutzt werden sollte.

Wild thing
you make my heart sing
you make everything groovy
wild thing


Sonntag, 27. Januar 2013

e-tropolis 2013

Im März, eine Woche vor Ostern, findet mit dem E-tropolis Festival in Berlin eines der frühesten  Events im Festivalplan statt. Das vollständig auf Elektro-Musik fokussierte Festival sollte ursprünglich mit seiner dritten Auflage bereits im Juni 2012 stattfinden, wurde jedoch um fast ein Jahr verschoben.

Wer sich in der Szene ein wenig auskennt, vermag das hochkarätige Line-up zu würdigen. Angekündigt sind etwa die Band Deutsch-Amerikanische Freundschaft, auch bekannt als DAF, die seit 1978 aktiv sind und zu den Klassikern des Genres zählen. Aber auch Covenant, Welle: Erdball, Leæther Strip und Melotron begleiten die Elektro-Szene bereits seit den 1990ern und gehören zweifelsohne zu den Größen der Schwarzen Szene zwischen elektronischem Minimalismus, EBM und Post-Industrial-Klängen. Bei mir privat laufen aus dem Line-up zudem Centhron und Noisuf-X in steter Regelmäßigkeit, wenn der Bedarf nach Elektro da ist.


Das E-tropolis- Festival findet am 23. März 2013 auf dem Columbia-Gelände statt, Informationen zum Festival gibt es auf der Homepage.

Aus dem Bilderpool:

Eskil Simonsson,
Sänger der Band Covenant. Aufgenommen beim M'era Luna 2007


Foto: Benutzer Lichtjäger, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung


Samstag, 26. Januar 2013

Der Sommer ist da

Früher als erwartet startet der Festivalsommer 2013: Während draussen noch Schnee liegt, sind bereits die ersten akkreditierten Fotografen der Wikipedia unterwegs und fotografieren beim ersten Festival dieses Projekts. Dabei ist das Streichquartettfest des Heidelberger Frühlings sicher nicht das erste, was einem beim Begriff Festivalsommer einfällt. Es spiegelt allerdings sehr gut die Breite, die mit diesem Projekt adressiert wird: Im Festivalplan reihen sich Klassik- neben Metalevents ebenso wie Festivals, die ihre Besucher mit Jazz-, Reggae-, Folk-, Country- oder Weltmusik empfangen und sie alle beantworten die vor einiger Zeit abfällig gestellte Frage „Brauchen wir wirklich noch mehr Fotos von Pur?“ mit einem deutlichen „Gern auch Pur, aber noch viel lieber viele, viele andere“.

Doch es tut sich noch mehr, was nach außen kaum sichtbar ist: Dem Akkreditierungsteam liegen bereits Zusagen für die nächsten Veranstaltungen vor - bereits jetzt sind das Paaspop in den Niederlanden, das e-tropolis in Berlin, das Ragnarök-Festival in Oberfranken sowie das INNtöne Jazzfestival in Österreich bestätigt, einige weitere Festivals der ersten Monate sind angefragt - eine Absage gab es bislang indes noch nicht.

In diesem Blog sollen Vorankündigungen, Erlebnisberichte oder auch einfach nur Bilder und andere Themen aus dem Festivalsommer aufgearbeitet werden.

Budgets und Verträge 
Und wie sieht es mit der Finanzierung aus? Wie vielen bekannt ist, steht dem Projekt ein Budget von 18.000 € aus dem Community-Projektbudget des Wikimedia Deutschland e.V. zur Verfügung. Etwa die Hälfte des Geldes soll dabei in drei Kamerasets investiert werden, die den Fotografen zur Verfügung gestellt werden können, die andere Hälfte fliesst vor allem in Fahrtkostenerstattungen; Gehälter oder Spesen werden von dem Geld nicht bezahl. Der Vertrag zwischen dem Antragsteller (dem Autoren dieser Zeilen) und Wikimedia Deutschland e.V. ist mittlerweile unterschrieben und die Geschäftsstelle kümmert sich um den Kauf der Technik und die Überweisung der ersten Rate des Budgets. Ob der Betrag zu großzügig oder zu knapp kalkuliert ist, wird sich zum Ende des Projekts zeigen.

Mitmachen? Gern!
Ein Blick in den Festivalplan zeigt, dass hier noch lange nicht alle Festivals abgedeckt sind und auch bei den aufgeführten ist oftmals noch nicht klar, ob wir Fotografen haben, die teilnehmen können und wollen. Wer also Lust hat, kann sich gerne noch eintragen und mitmachen. Für Rückfragen oder Anregungen stehen wir gern unter der Mailadresse festivalsommer@wikipedia.de zur Verfügung.

Heidelberger Frühling

Der Sommer startet früher als erwartet - zumindest der Festvalsommer. Während draußen noch Schnee liegt, sind bereits die ersten Fotografen bei der ersten Veranstaltung, die im Rahmen des Festvalsommers 2013 besucht werden sollen - dem Streichquartettfest im Rahmen des Heidelberger Frühlings. Die Erfahrungen und Eindrücke werden uns hier in Kürze präsentiert werden - die ersten Bilder sind indes schon eingetroffen.

Danish String Quartet und Sebastian Manz (Klarinette); Foto: Port(u*o)s, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung

Samstag, 19. Januar 2013

Aus dem Bilderpool: Within Temptation 2004


Sharon den Adel, Sängerin der Band Within Temptation, beim M'era Luna 2004
(Bild: Stefan Füsers, CC.-by-sa 3.0: Bildbeschreibung)

Get started

Der Blog zum Wikipedia-Festivalsommer 2013 geht an den Start. Hier werden Teilnehmer des Projekts in den kommenden Monaten über das Projekt berichten. Wir bieten Einblicke in die Festivalplanungen und Rückblicke auf Events, an denen Wikipedia-Fotografen und -autoren teilgenommen haben. Dazwischen gibt es immer mal Konzertfotos, Artikeltipps und andere interessante Stories rund ums Thema.