Montag, 25. Januar 2016

Hart aber Herzlich - Das war MEGAHERZ im Backstage Werk


Mit „Megaherz“ waren am vergangenen Freitag die Altmeister der „neuen deutschen Härte“ für ein Heimspiel in München zu Gast. Im Gepäck hatten Sie mit „Erdling“ einen recht neuen Vertreter Ihres Genres. So war der Abend im fast ausverkauften Backstage-Werk geprägt von wuchtig, harter Musik unterlegt mit melodischem Gesang und zuweilen romantisch und melancholisch angehauchten Texten. Eine Mischung, die es auch dem Publikum sichtbar angetan hatte.
Selbst die kurze Wartezeit, die die erste Vorband „Hell-o-Fire“ durch eine kurzfristige Absage verursachte, tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch.

Dass sich das Warten gelohnt hatte, zeigte Megaherz nach einem gelungenen Auftakt mit dem Song „Erdling“ von der ersten Sekunde an. Alexander „Lex“ Wohnhaas wirbelte stilecht mit dem Zombieland-Tour-Baseballschläger-Mikrofon über die Bühne und trieb unterstützt durch Chris, X-ti, Wenz und Bam-Bam die Stimmung in der Halle kontinuierlich in die Höhe

Durch die teils stroboskop-artig begleitete Lichtshow bei der sich Hell und Dunkel ebenso konterkarierten wie die Schwarz auf Weiß geschminkten Gesichter der Bandmitglieder wirkte die ganze Bühnenshow wie aus einem Guss. Es passte einfach an diesem Abend und so feierte das Publikum ausgelassen und dürfte am Ende nicht weniger nassgeschwitzt gewesen sein wie Megaherz selbst.

Darin zeigte sich auch erneut das gute Händchen des Veranstalters „Backstage Concerts“, die mit Ihrem Booking mal wieder einen angenehmen Kontrast zum Münchner-Electro-Mainstream-Allerlei setzten. 

München kann scheinbar doch noch anders und das ist auch gut so.




Text und Bilder PPP











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