Freitag, 12. Februar 2016

Konzertkritik: Das war Slipknot in Düsseldorf




Slipknot rocken Düsseldorf

Am Abend der Weiberfastnacht eroberten die Musiker der US-Amerikanischen Alternative-Metal-Gruppe Slipknot im Rahmen ihrer Europa-Tournee den gut gefüllten ISS Dome (12.500 Plätze, viertgrößtes Eishockeystadion in Deutschland) in Düsseldorf-Rath.
Nachdem die Band aufgrund des Todes von Gründungsmitglied und Bassist Paul Gray 2010 eine Pause einlegte, kam Ende 2014 mit dem Album „5: The Gray Chapter“ das Erfolgscomeback welches Spitzenplatzierungen in den US-Billboard-Charts und zweite Plätze in Deutschland und England bescherte.

Die Hardcore-Rocker von Suicidal Tendencies sorgten bei den etwa neuntausend Konzertbesuchern für gute Stimmung, eine halbe Stunde später kam es mit dem Auftritt der Headliner zum Höhepunkt des Abends.

Nach „Ashes to Ashes“ vom einen Monat zuvor verstorbenen Weltstar David Bowie und dem per Videowall dargestellten, stilgerecht und erwartbar etwas verstörenden Intro „Be Prepared for Hell“ eröffneten Slipknot ihr Konzert mit dem an den verstorbenen Paul Gray gerichteten Erfolgssong „The Negative One“ (Grammy-Nominierung für „Beste Metal Performance“).
17 weitere Songs gaben die Metaller mit Masken gewohnt kraftvoll und laut zum Besten, darunter mit „Eyeless“ und weiteren Stücken auch nicht erwartete Lieder von früheren Alben.

Eine besondere Qualität erreichte die Performance des Abends auch durch gekonnten Einsatz der Lichttechnik, welche vom Weltkonzern PRG geliefert wurde, dadurch und zusammen mit enthusiastisch feiernden Besuchern war dies ein durchweg gelungener Konzertabend einer bisher fantastischen Tour.











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