Freitag, 5. Februar 2016

Wenn ein bisschen Geschichte zu Besuch kommt - Helloween im Backstage

Helloween
„Helloween“, „Rage“ sowie „Crimes of Passion“ waren vergangenen Samstag zu Gast im (sehr gut besuchten) Backstage-Werk. Das war Power-Metal  vom Kopf bis zu den Füßen, oder wie im Falle der Altmeister von „Helloween“ und dem Frontsänger der „Crimes of Passion“ bis in die Haarspitzen. 

Für diejenigen, die bereits im Dschungel der Metal-Subgenres den Überblick verloren haben, europäisches Power-Metal bedeutet: "hohes Tempo gemischt mit eingängigen Melodien und eine kräftige Portion hohe Stimmlage".



Crimes of Passion
Es kommt selten vor das ein Line-Up so viel über die Geschichte eines Musik-Genres erzählt wie das Heutige. „Helloween“ z.B sind einer der musikalischen Wegbegründer und Vorbereiter nachfolgender Bands. Dann sind da noch „Rage“, auf deren Power Of Metal Tour 1993 die Einführung des Begriffs Power-Metal in Europa zurückführen ist, so sagt man zumindest. Mit „Crimes of Passion“ begann der Konzertabend an diesem Wochenende wie Ihn sich das Publikum, dass im Durchschnitt zwar etwas älter aber nicht weniger laut war, gewünscht hatte. "Rage“, die ein komplettes Set und gefühlte 10 Zugaben spielten, folgten im Anschluss. Wäre dann Schluss gewesen so hätte wohl Jeder schon von einem gelungenen Konzertabend gesprochen. 

Doch es war noch nicht Schluss, es fehlten ja noch „Helloween“. So traf ein bis dahin bestens vorgewärmtes Publikum auf eine bestens aufgelegte Band.  Sie knüpften dabei ansatzlos und ohne große Anlaufphase dort an, wo „Rage“ an diesem Abend aufgehört hatten. Eine Atempause war dem Publikum nicht vergönnt und um ehrlich zu sein, selbst wenn die Iron-Maiden-Jeanswesten samt den dazugehörigen älteren Semestern in der Mehrzahl waren, so hatte ich nicht den Eindruck als ob hier irgendwer eine Atempause wollte.
Rage

So servierte „Helloween" dem Publikum ihren gekonnten Mix aus Power- und Speed-Metal. Unterbrochen nur durch von Dani Löbe grandios gespielte Schlagzeug-Solos. „Helloween“ war damit den krönenden Abschluss eines fantastischen Konzertabends bei dem gut aufgelegte Bands auf ein bestens eingestimmtes Publikum trafen. Ebenso wie es sein soll, wenn ein bisschen Geschichte zu Besuch ist.

Album zu den Bildern





PPP & VP












Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen